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Pestizide

Die Artenvielfalt unseres Planeten ist in großer Gefahr – nicht nur in den fernen Regenwäldern Südamerikas und Südostasiens. Auch in heimischen Gefilden ist ein dramatischer Rückgang der Biodiversität festzustellen. Viele Tiere und Pflanzen sind vom Aussterben bedroht oder stark gefährdet. Pestizide spielen für die Bedrohung der biologischen Vielfalt eine besonders Rolle. Sie werden in der Land- und Forstwirtschaft, aber auch in Kommunen und Kleingärten eingesetzt. Die GRÜNE LIGA fordert eine radikale Reduktion des Einsatzes von Pestiziden, ein Verbot von Neonikotinoiden, eine Reform der Zulassungsverfahren und strege Kontrollen

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Exkurs: Neonikotinoide

Exkurs: Glyphosat

Exkurs: Pestizide in der Landwirtschaft - Glyphosat und Co. töten unsere Vogelwelt

Exkurs: Gewässerbelastung durch Pestizide

Exkurs: Internationale Pestizidpolitik

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Notfallzulassungen erlauben verbotene Pestizide

IMG 2376Aufgrund einer Notfallzulassung eines längst verbotenen Insektizides nutzt die Nordzucker AG dieses Pflanzenschutzmittel nun bei der Aussaat von Zuckerrüben in Niedersachsen. Die zugelassene Anbaufläche von 34.000 Hektar, auf der das Pestizid eingesezt wird, wird zu einer Todeszone für Bienen.

Bei dem Pflanzenschutzmittel handelt es sich um ein eigentlich bereits EU-weit verbotenes Neonikotinoid, mit denen die Pflanzen gebeizt wurden. Das angewendete Insektizid nennt sich Thiamethoxam und ist als Wirkstoff in der Beize „Cruiser 600 FS“ enthalten. Es dient den Saatkörnern als Schutz vor der grünen Pfirsichblattlaus, um so hohe Ertragsverluste verhindern zu können. Die Notfallzulassung wurde durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit erteilt, weil das Vergilbungsvirus sich zultzt in Anbaugebieten der EU ausbreitete und auch Spuren innDeutschland hinterließ. Neben Niedersachsen gilt die Erlaubnis des Pestizides in Schleswig-Holstein und in fünf weiteren Bundesländern. 

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Folgen einer Notfallzulassung eines Pestizids: Bienenkiller außer Kontrolle

_MG_9790.jpgDie Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) hat ein für Bienen hochgiftiges Pestizid ausnahmsweise erlaubt. Die Folgen sind enorm: Das Pestizid verbreitet sich nun unkontrolliert in der Umwelt. Proben, die von Imker*innen und Naturschützer*innen in Bayern entnommen wurden, zeigen große Mengen des Wirkstoffs Thiamethoxam und seines Abbauprodukts, des ebenfalls als Pestizid genutzten Clothianidin, in Wasser- und Schlammproben von Feldern im Landkreis Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim. In drei im August gesammelten Proben von Pflanzen wie Raps, Mais, Lupinen und Ackerdisteln stellte das Labor bis zu 0,008 Milligramm Thiamethoxam und 0,009 Milligramm Clothianidin pro Kilogramm Pflanzenmaterial fest. Dazu wurden Bienen und andere Insekten Pollen oder Nektar gesammelt.

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Europäische Bürgerinitiative Bienen und Bauern retten! erreicht eine Million Unterschriften

FAXmpj8X0AElHM0 1Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Bienen und Bauern retten! steht kurz vor einem historischen Erfolg: Mehr als eine Million Menschen haben die von einem europäischen Bündnis aus über 220 Organisationen getragene Initiative unterzeichnet. Sie fordert unter anderem einen EU-weiten Ausstieg aus der Anwendung chemisch-synthetischer Pestizide bis spätestens 2035. Die Initiative betont, dass bis einschließlich Donnerstag trotzdem noch weiter Unterschriften gesammelt werden müssen, um ungültige Unterschriften ausgleichen zu können.

Mehr als eine Million Menschen aus ganz Europa haben die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Bienen und Bauern retten!“ (engl.: „Save bees and farmers!“) unterzeichnet. Darüber hinaus konnte die erforderliche Mindestanzahl an Unterschriften in zehn EU-Mitgliedsstaaten erreicht werden: In Deutschland, Belgien, Österreich, Frankreich, Spanien, den Niederlanden, Dänemark, Ungarn, Lettland und Rumänien. Erforderlich für den Erfolg der Initiative wäre das Erreichen der Mindestanzahl in lediglich sieben Ländern gewesen. Sollten die nationalen Behörden mindestens eine Million Unterschriften für gültig erklären, gilt die EBI als erfolgreich. Dann müssen die Europäische Kommission und das Europaparlament die Forderungen der Initiative auf die Tagesordnung setzen.

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Neue Studie ergibt: Pestizide in unseren Schlafzimmern

Fotolia_63234773_S.jpgWie die neue Studie “Pesticides In Our Bedroom“, welche von der Europäischen Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten" veranlasst wurde, ergibt, finden sich in ländlichen Regionen eingesetzte Pestizide durch Abdrift bzw. über die Luft in entfernten Gärten und Wohngebieten wieder. Die Studie verdeutlicht den ernstzunehmenden Belastungsweg von Pestiziden.

Durch die Entnahme von exempalrischen Hausstaubproben aus Schlafzimmern von Anwohner*innen landwirtschaftlich genutzer Gebiete aus vielen Mitgliedsstaaten konnte das Ergebnis festgestellt werden. Die entnommenen Proben wurden in einem französichen Speziallabor auf Rückstände von insgesamt 30 Pestiziden untersucht, wobei in allen 21 Proben der teilnehmenden Mitgliedsländer Pestizide nachgewiesen werden konnten. Durchschnittlich war der beprobte Hausstaub mit 8 Pestiziden kontaminiert. Erschreckenderweise konnten Pestizide, die nach Einschätzung der EU-Behörden in Verdacht stehen, krebserregend zu sein oder hormonell wirksame und fortpflanzungsschädliche Eigenschaften zu besitzen, nachgewiesen werden.

Der Fund von Pestiziden in unterschedlichen Konzentrationen und Zusammensetzungen weist darauf hin, wie belastend Pestizide für den Menschen sind. Demnach müssen wir zukünftig auf umwelt- und gesundheitsschonende Alternativen gesetzen. Genau dieses Ziel verfolgt die Europäische Bürgerinitiative (EBI) "Bienen und Bauern retten" und setzt sich für eine pestizidfreie Landwirtschaft in der EU ein. Außerdem soll so künftig die biologische Vielfalt auf landwirtschaftlichen Flächen wiederhergestellt und die Landwirt*innen bei diesem Transformationsprozess unterstützt werden.

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Termine

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