Braunkohle
Wir kämpfen für den rechtzeitigen Ausstieg und ein Verbot neuer Tagebaue
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30 Jahre GRÜNE LIGA

Bundeskontaktstelle Braunkohle

Nach zehn Jahren Widerstand hat der Lausitzer Bergbaukonzern LEAG im März 2017 die Pläne für drei neue Tagebaue aufgeben. Doch etwa 1.000 Menschen sollen noch immer für Braunkohle umgesiedelt und dafür mehr als eine Milliarde Tonnen Treibhausgase ausgestoßen werden. Zudem wird das Grundwasser durch Tagebaue weiter abgesenkt und verunreinigt. Langfristige Folgekosten des Bergbaus drohen vom Betreiber auf die Allgemeinheit abgewälzt zu werden. Wir setzen uns für einen schrittweisen aber rechtzeitigen Ausstieg aus der Braunkohlenutzung und ein verbindlich festgeschriebenes Verbot neuer Tagebaue ein! Umfangreiche Informationen finden Sie in unserem Internetangebot zur Lausitzer Braunkohle.

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Kohleausstieg: Zu wenig Klimaschutz, zu viel Entschädigung an Konzerne

Neue Kohleabbaugebiete in der Lausitz aber nicht mehr begründbar

Cottbus/Berlin, 16.01.2020. Das Umweltnetzwerk GRÜNE LIGA bewertet den heute veröffentlichten Abschaltplan der Braunkohlenkraftwerke als klimapolitisches Einknicken der Bundesregierung vor den Kraftwerksbetreibern. Der Plan beendet jedoch die Diskussion um neue Abbaugebiete in der Lausitz. Für die Tagebauen Welzow-Süd II und Nochten-Sonderfeld gibt es keinen Bedarf an Kohle mehr.

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Kohleausstieg: Konzernforderungen blockieren Strukturmittel

Berlin/Cottbus, 14.01.2020. Das Umweltnetzwerk GRÜNE LIGA kritisiert vor dem heutigen Treffen der Bundesregierung mit den Kohlekraftwerksbetreibern, dass überzogene Entschädigungsforderungen der Konzerne bisher auch die Strukturwandelhilfen für die Kohleregionen blockieren.

„Die Strukturhilfen hängen seit Monaten in der Luft, weil nur um die einvernehmlichen Lösung mit den Kohlekonzernen verhandelt wurde, ohne parallel einen verordneten Kohleausstieg vorzubereiten. So konnte jede überzogene Entschädigungsforderung der Konzerne auch das Strukturstärkungsgesetz blockieren. Die Kohleregionen wurden trotz gefeierter Kommissions-Einigung zur politischen Geisel der Konzerne gemacht.“ sagt René Schuster, Bundesvorsitzender des Umweltnetzwerkes GRÜNE LIGA und selbst Lausitzer.

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Brandenburgs Wirtschaftsminister untergräbt unabhängige Zulassungsprüfung des Tagebaus Jänschwalde

Brandenburgischer Wirtschaftsminister nimmt an Mahnwache für gerichtlich gestoppten Tagebau Jänschwalde teil – Tagebau war zuletzt wegen schwerer Versäumnisse von Landesbehörde und Betreiber gerichtlich gestoppt worden

Jänschwalde/Berlin, 19.12.2019: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und GRÜNE LIGA kritisieren die für heute angekündigte Teilnahme des brandenburgischen Wirtschaftsministers Jörg Steinbach an einer Mahnwache am Tagebau Jänschwalde. Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) als nachgeordnete Behörde des Wirtschaftsministeriums befindet sich derzeit mitten in einem Entscheidungsprozess zur Zulassung des Tagebaus. DUH und GRÜNE LIGA hatten zuletzt den Stopp des Tagebaus aufgrund schwerer Versäumnisse von Betreiber LEAG und Bergbehörde bei der Prüfung von Umweltauswirkungen der umliegenden Schutzgebiete erwirkt.

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Termine

"Wir haben es satt" - Demo in Berlin
18 Januar 2020
12:00 - 17:00
Auftakt am Brandenburger Tor, Berlin
FlussFilm beim Soup´n´Talk
18 Januar 2020
16:00 - 19:00
Heinrich Böll Stiftung – Schumann Straße 8, 10117 Berlin
FlussFilmFest in Berlin (Kino Moviemento)
19 Januar 2020
18:00 - 23:00
Kino Moviemento – Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin.
30. Jubiläum der GRÜNEN LIGA in Berlin
07 Februar 2020
18:00 - 23:00

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