Unter dem Jahresmotto "Nur mit Insekten brummt die Landwirtschaft" macht der NABU Kornwestheim dieses Jahr auf das Insekten- und Artensterben aufmerksam. Dafür nutzt er unter anderem die Ausstellung "Irrweg Pestizide". Auf 13 Tafeln werden hier die Probleme aufgezeigt, die aus den veränderten kulturlandwirtschaftlichen Methoden hervorgegangen sind. Die Ausstellung konzentriert sich dabei primär auf den intensiven Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Insektiziden, welche eine große Gefahr für die Biodiversität darstellen.
Unter dem Jahresmotto "Nur mit Insekten brummt die Landwirtschaft" macht der NABU Kornwestheim dieses Jahr auf das Insekten- und Artensterben aufmerksam. Dafür nutzt er unter anderem die Ausstellung "Irrweg Pestizide". Auf 13 Tafeln werden hier die Probleme aufgezeigt, die aus den veränderten kulturlandwirtschaftlichen Methoden hervorgegangen sind. Die Ausstellung konzentriert sich dabei primär auf den intensiven Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Insektiziden, welche eine große Gefahr für die Biodiversität darstellen.
Mit Pestiziden Erträge sichern zu wollen stellt die Ausstellung als "Irrweg" dar. Jedoch wird nicht verurteilt. Vielmehr werden die Risiken des Pestidzideinsatzes beleuchtet und Anregungen für Alternativen gezeigt.
Die Ausstellung wurde erstellt von Dr. Anita Schwaier (Toxikologin; Idee, Leitung, Konzeption), Sybilla Keitel (Künstlerin; Konzeption, Illustrationen) und Milan Hänsel (Ökolandwirt, Grafik Design, Layout). https://brandenburg.nabu.de/wir-ueber-uns/infothek/23584.html
Der NABU-Kornwestheim selbst präsentiert die Ausstellung "Irrweg Pestizide" unter: https://www.nabu-kornwestheim.de/projekte/ausstellung-irrweg-pestizide/
Jedoch fordert der NABU auch dazu auf, selbst ein Exemplar der Ausstellung "Irrweg Pestizide" zu erwerben und auszustellen.
Als kleines Gegengewicht gegen die massive Propaganda der Chemie- und Agrarindustrie bzw. des Bauernverbandes wird dazu aufgefordert sich bei Interesse entweder telefonisch oder per E-Mail zu melden.
Telefon: 07154 8057654
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Belegzeiten und weitere Informationen finden Sie hier: https://www.nabu-kornwestheim.de/projekte/ausstellung-irrweg-pestizide/
Erst im Frühjahr diesen Jahres hatte die Europäische Union drei Wirkstoffe aus der Gruppe der sogenannten Neonicotinoide europaweit verboten. Nun drängt die Agrarchemie mit einem neuen Pestizid auf den Markt. Sulfoxaflor heißt der neue Wirkstoff, der bereits in geringen Mengen Insekten töten oder ihr Nervensystem schädigen kann. Zudem haben Wissenschaftler der Royal Holloway Universität London dem Wirkstoff nachgewiesen, dass er die Fortpflanzungsfähigkeit von Hummeln stark verringert.
https://www.zdf.de/politik/frontal-21/die-bienenkiller-100.html
Die Haselnüsse für das Schokomuß des Marktführers Nutella kommen gegenwärtig meist aus Chile. Dort werden ihre Plantagen mit dem hochgiftigem Pestizid Paraquat behandelt. Das berichtet aktuell der ARD-Weltspiegel. Paraquat ist aufgrund seiner Gefährlichkeit in Europa verboten. Es wird von Wissenschaftlern als krebserregend bezeichnet, kann Nierenversagen auslösen und zu Fortpflanzungsproblemen führen.
Berlin, 07.11.2018. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) stellte gestern ihr Maßnahmenpaket zum Ausstieg aus der Nutzung des Totalherbizid Glyphosat vor. Eine Beendigung des Einsatzes von Glyphosat wurde im Koalitionsvertrag der großen Koalition vereinbart. Im Maßnahmenbündel des Bundesumweltministeriums (BMU) ist ein sofortiges Verbot vom Glyphosat in Privatgärten, Parks und Naturschutzgebieten vorgesehen. Zudem soll es nicht mehr zur Vorsaat-, Stoppelbehandlung und Erntebeschleunigung (Sikkation) einsetzt werden. Das BMU nennt das Auslaufen der EU-Genehmigung des Pestizids im Jahr 2023 als konkretes Enddatum für den Einsatz von Glyphosat in Deutschland. Bis dahin soll eine strengere Zulassungspraxis gelten. Diese sieht u.a. einen Abstand des Pestizideinsatzes von 20 Metern zu Gewässern sowie das Vorhalten von zehn Prozent der Ackerfläche als pestizidfreie Fläche ab 2020 vor.