Am 18. und 19. Juni 2026 begrüßte die Blue Community Berlin gemeinsam mit der GRÜNEN LIGA und ihren Partnerorganisationen die australische Rechtswissenschaftlerin und Blue Community Botschafterin Assoc. Prof. Dr. Erin O'Donnell in Berlin. Im Rahmen ihrer Europareise diskutierte sie mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Umweltverbänden über die Rechte von Flüssen, den Schutz von Gewässern und neue rechtliche Ansätze im Umgang mit der Natur.
Neben der öffentlichen Podiumsdiskussion und einem Filmabend standen auch Besuche an Berliner Schulen sowie eine Exkursion zu innovativen Wasserkonzepten auf dem Programm.

Erin O'Donnell ist außerordentliche Professorin an der juristischen Fakultät der Universität Melbourne in Australien und Autorin mehrerer Bücher. Im Juni diesen Jahres kommt sie für eine Vortragsreise nach Europa. Im Zuge dieser ist die australische Blue Community Botschafterin am 18. und 19. Juni 2026 zu Besuch bei der Blue Community Berlin.
Der World Fish Migration Day ist ein internationaler Aktionstag, welcher alle zwei Jahre gefeiert wird, um auf die Bedeutung von Wanderfischen und frei fließenden Flüssen aufmerksam zu machen. Anlässlich des Aktionstages unterstützt die GRÜNE LIGA ein gemeinsames Online-Seminar der Stiftung Living Rivers als Teil der Rivers for Climate Coalition und der AG Wasser des Forums Umwelt und Entwicklung.
Cottbus, 10.05.2026. Es war, als ob die Lausitz nur darauf gewartet hätte, dass Menschen aus verschiedenen Regionen, verschiedenen Alters und unterschiedlichen Organisationen nach Cottbus gekommen sind, um für das Wasser in allen seinen Formen und Nutzungswecken zu kämpfen. Bei zahlreichen Workshops, Gesprächsrunden und Exkursionen wurde schnell klar: Wir können nur gemeinsam erfolgreich sein und werden. Mit vielen neuen Ideen, Kontakten und hoch motiviert reisten die Teilnehmenden ab.
Der Lietzengraben, der Fließgraben und die Laake sind Nebengewässer der Panke und Teil des komplexen Gewässernetzes der ehemaligen Rieselfelder auf der Barnimer Hochfläche im Nordosten Berlins. Im Zuge der Siedlungsentwicklung wurden sie vielerorts vertieft, begradigt oder kanalisiert. Dennoch stellen sie einen bedeutsamen Lebensraum für zahlreiche, teils seltenen Tier- und Pflanzenarten dar.