Der Vormittag unserer diesjährigen Bundesmitgliederversammlung steht ganz im Zeichen des Streuobsts. Alle Gruppen unseres Netzwerks sind herzlich eingeladen, ihre Streuobstprojekte vorzustellen. Auch interessierte Nichtmitglieder können sehr gern an diesem öffentlichen Teil unserer Mitgliederversammlung teilnehmen.
Andreas Wegener von der GRÜNEN LIGA Dresden / Oberes Elbtal und Grit Tetzel von der GRÜNEN LIGA Thüringen werden über die Erfolge ihrer Streuobstprojekte in Sachsen und Thüringen berichten, aber auch auf die Herausforderungen eingehen, vor denen die Streuobstwiesen in Zeiten des Klimawandels stehen. Sie werden das Konzept der mobilen Mostereien erläutern und die Ausbildung als Streuobstfachwirt*in vorstellen.
Im Themenfeld suffizientes Wohnen hat die GRÜNE LIGA die folgenden vier Angebote geschaffen:
1. Mediensammlung Wohnen
In unserer Mediensammlung haben wir Videos, Artikel und Radiobeiträge gesammelt. Sie zeigen u.a. Einfamilienhäuser, die zu Mehrgenerationenhäusern umgebaut werden sowie Senioren-WGs, aber auch Argumente für eine suffiziente Wohnungspolitik.
Cottbus/Welzow, 23.01.2026. Das Umweltnetzwerk GRÜNE LIGA bezeichnet die vom Kohlekonzern LEAG verkündete Verkleinerung des Tagebaues Welzow-Süd als überfällig und fordert für ein klimagerechtes Auslaufen des Braunkohleabbaus entsprechende Änderungen auch beim Tagebau Nochten in Sachsen.
„Die Unwirtschaftlichkeit des „Restfeldes“ in Welzow war seit Jahren offensichtlich. Die LEAG hat hier die betroffenen Anwohner über Jahre hingehalten und die nötige Änderung des Braunkohlenplans bewusst verzögert.“ sagt René Schuster, Vertreter der Umweltverbände im Braunkohlenausschuss des Landes Brandenburg.
Berlin, 21.01.2026. Die GRÜNE LIGA fordert zur Internationalen Grünen Woche in Berlin von der Bundesregierung eine radikale Umkehr ihrer Pestizidpolitik. Nur so können die Bürger*innen unseres Landes vor den vielseitigen Gefahren, die von den Pestiziden ausgehen, hinreichend geschützt werden. Hierbei versagt die Regierung aktuell auf verschiedenen Ebenen.
Der Bau- und Wohnsektor steht vor der zentralen Herausforderung, die ökologischen Auswirkungen drastisch zu reduzieren und gleichzeitig bezahlbaren sowie bedarfsgerechten Wohnraum bereitzustellen. Bisher konzentriert sich die Klimaschutzpolitik im Gebäudebereich vor allem auf die Frage, welche Energiequellen genutzt werden und wie durch Sanierungsmaßnahmen die Suffizienz gesteigert werden kann.
Gleichzeitig untergräbt der steigende Wohnflächenverbrauch pro Kopf die Fortschritte, die durch Effizienzsteigerungen erzielt werden. Dieses Phänomen hat die Emissionen im europäischen Gebäudesektor zwischen 1990 und 2018 sogar um 32 % anwachsen lassen.