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30 Jahre GRÜNE LIGA

Das Insektensterben muss gestoppt werden

Die GRÜNE LIGA fordert die Bundesregierung zum schnellen Handeln auf

Marienkäfer, CC0 Creative Commons, Pixabay.comBerlin, 11.10.2018. Umweltministerin Svenja Schulze stellte am Rande des „Forums Biologische Vielfalt“ einen neunteiligen Maßnahmenkatalog zur Eindämmung des Insektensterbens vor. Die Maßnahmen reichen von der Schaffung neuer Lebensräume für Insekten, über die Minderung des Einsatzes von Pestiziden bis hin zu einer Verbesserung der Finanzierung. Dieser Katalog wird allerdings nicht sofort wirksam. Er soll im ersten Schritt öffentlich diskutiert und danach im Juli 2019 vom Bundeskabinett beschlossen werden. Die Bundesregierung plant die Maßnahmen zum Insektenschutz jährlich mit einem Förderumfang von 100 Millionen Euro zu unterstützen. Der Umweltverband GRÜNE LIGA e.V. begrüßt das Maßnahmenprogramm, fordert aber gleichzeitig eine schnelle Umsetzung der geplanten Maßnahmen.

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Glyphosat: Eine Ursache des Bienensterbens

GRÜNE LIGA fordert von der Bundesregierung schnelles Handeln und ein schnelles Ausstiegszenario für Glyphosat

CC0 Creative Commons, Bildnachweis: Pixabay.com

Berlin, 26.09.2018. „Die Verdachtsmomente werden immer stärker: Der Ausstieg aus der Nutzung von Glyphosat muss schnell erfolgen. Glyphosat steht in Verdacht krebserregend beim Menschen zu sein, ist wesentlich am Bienenvölkersterben beteiligt und ein starker Gewässerschadstoff“, so Tomas Brückmann von der GRÜNEN LIGA. „Wir fordern Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) auf, die Arbeiten am Ausstiegszenario des Totalherbizids jetzt endlich zu beschleunigen und einen baldigen Ausstieg aus der Nutzung von Glyphosat zu beginnen. Die GRÜNE LIGA unterstützt die Haltung des Bundesumweltministeriums. Dieses ist extrem kritisch gegenüber Glyphosat. Es hält den Pestizidwirkstoff nur für genehmigungsfähig, wenn erhebliche Risikominimierungsmaßnahmen zum Schutz der Biodiversität in eine Zulassung integriert werden“, ergänzt Brückmann.

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Kosten, die keiner kennt: „How much is the dish – was kosten uns Lebensmittel wirklich?“

Studie der Universität Augsburg gibt Aufschluss

MÜNCHEN. LADENPREIS – WAHRER PREIS? Wissenschaftler der Universität Augsburg präsentierten heute auf einer Pressekonferenz in München die Ergebnisse der Studie „How much is the dish – was kosten uns Lebensmittel wirklich?“. Die Studie, die die Tollwood GmbH für Kultur- und Umweltaktivitäten gemeinsam mit der Schweisfurth Stiftung in Auftrag gab, evaluiert verursachergerecht externe Kosten der deutschen Landwirtschaft. Das bedeutet: Sie entlarvt die „versteckten Kosten“, die durch drei maßgebliche Umweltbelastungen – Stickstoff, Treibhausgas-Emissionen und Energieverbrauch – bei der Produktion von Lebensmitteln entstehen, derzeit aber nicht in die Marktpreise für Lebensmittel einbezogen werden. Die Studie offenbart eine erhebliche Fehlbepreisung und damit Marktverzerrung durch die Preisdifferenz, die zwischen den aktuellen Erzeugerpreisen und den wahren Kosten liegt: Die höchsten externen Folgekosten und damit größten Fehlbepreisungen gehen mit der Produktion konventionell hergestellter Produkte tierischen Ursprungs einher: Diese müssten auf Erzeugerebene dreimal so teuer sein, als derzeit bepreist (196 % Aufschlag auf die Erzeugerpreise). Die zweithöchsten Aufschläge müssten für konventionell hergestellte Milchprodukte (96 %) und die niedrigsten für Bio-Lebensmittel pflanzlichen Ursprungs (6 %) erfolgen.

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Europäische Zulassungsbehörde (EFSA) hält Glyphosataktenunter Verschluss

Im März 2015, als die EU Kommission gerade darüber verhandelte, ob man den Verkauf vom Pflanzenschutzmittel Glyphosat für weitere fünf Jahre genehmigen sollte, kam die IARC (International Agency for Research on Cancer) zur Feststellung, dass Glyphosat möglicherweise krebserregend für den Menschen sei. Nur wenige Monate später behauptete die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in ihrem Bericht, welcher sich unter anderem auf Studien vom Agrochemieunternehmen Monsanto bezog, das Gegenteil. Daraufhin suchten vier Mitglieder der European Free Alliance den Kontakt zur EFSA und erbaten Einsicht in ihre Studien, welche ihnen nur teilweise genehmigt wurde.

Durch das Zurückhalten dieser Ergebnisse, wurde die Lizens für den Verkauf von Glyphasat von den EU-Mitgliedsstaaten erneuert. Nun fand am 13. September die erste öffentliche Anhörung im Gerichtssaal in Luxemburg statt.

Genauere Details zum Fall finden Sie in diesem PDF Dokument.

Krank durch Pestizide - Neues Faltblatt informiert über Handlungsmöglichkeiten

Was tun, wenn man als Berufstätiger in der Landwirtschaft durch die Arbeit mit Pestiziden erkrankt? Kann man sich dies als Berufskrankheit anerkennen lassen? Was sind die Vorteile der Anerkennung als Berufskrankheit?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert PAN Germany in ihrem neuen Infoblatt.

https://pan-germany.org/pestizide/krank-durch-pestizide-was-tun/

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