Tagung Bedarf an Naturgips in Deutschland
Am 27.11.2020 laden wir zu einem transparenten Diskussionsprozess über die Notwendigkeit, Machbarkeit und Umweltverträglichkeit der Gipsgewinnung ein
Gesteinsabbau
Wir vernetzen Initiativen gegen den Raubbau an oberflächennahen Rohstoffen
Braunkohle
Wir kämpfen für den rechtzeitigen Ausstieg und ein Verbot neuer Tagebaue
FlussFilmFeste
Acht Filmfeste für den Gewässerschutz (Shakawe, Botswana von W. Uys)
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Bienen und Bauern retten!
Europäische Bürgerinitiative gestartet

Nutella-Haselnüsse werden mit giftigem Pestizid gespritzt

Die Haselnüsse für das Schokomuß des Marktführers Nutella kommen gegenwärtig meist aus Chile. Dort werden ihre Plantagen mit dem hochgiftigem Pestizid Paraquat behandelt. Das berichtet aktuell der ARD-Weltspiegel. Paraquat ist aufgrund seiner Gefährlichkeit in Europa verboten. Es wird von Wissenschaftlern als krebserregend bezeichnet, kann Nierenversagen auslösen und zu Fortpflanzungsproblemen führen.

https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/chile-haselnuesse-pestizide-102.html

Akademie der Wissenschaften fordert Änderungen in der Pestizidpolitik

Im Rahmen eines Leopoldina-Workshops trafen sich im März 2017 Umweltwissenschaftler*innen aus Chemie, Ökologie, Landwirtschaft und verwandten Bereichen, um sich über die aktuelle Umweltsituation hinsichtlich der Chemikalien in Deutschland zu beraten, erkennbare Fehlentwicklungen zu identifizieren und Lösungsvorschläge zu entwickeln.

Die Nationale Akademie der Wissenschaften warnt nun vor den Gefahren des Einsatzes von Pestiziden. Sie nehmen an, dass sich unter anderem der Insektenschwund, das Aussterben von Vogelarten und die Grundwasser- und Bodenbelastung durch Pestizidrückstände weiter verschärfen wird. Daher fordern sie unbedingt neue Perspektiven in der europäischen Agrar- und Chemikalienpolitik.

Das hier verlinkte Papier dient als Beitrag zur Weiterentwicklung der Risikoabschätzung von Pestiziden. Es werden Umweltprobleme und Ursachen beschrieben, die durch die Nutzung dieser Wirkstoffe entstehen und gleichzeitig Empfehlungen für einen umwelt- und naturschutzgerechten Umgang mit Chemikalien aufgestellt.

Das Insektensterben muss gestoppt werden

Die GRÜNE LIGA fordert die Bundesregierung zum schnellen Handeln auf

Marienkäfer, CC0 Creative Commons, Pixabay.comBerlin, 11.10.2018. Umweltministerin Svenja Schulze stellte am Rande des „Forums Biologische Vielfalt“ einen neunteiligen Maßnahmenkatalog zur Eindämmung des Insektensterbens vor. Die Maßnahmen reichen von der Schaffung neuer Lebensräume für Insekten, über die Minderung des Einsatzes von Pestiziden bis hin zu einer Verbesserung der Finanzierung. Dieser Katalog wird allerdings nicht sofort wirksam. Er soll im ersten Schritt öffentlich diskutiert und danach im Juli 2019 vom Bundeskabinett beschlossen werden. Die Bundesregierung plant die Maßnahmen zum Insektenschutz jährlich mit einem Förderumfang von 100 Millionen Euro zu unterstützen. Der Umweltverband GRÜNE LIGA e.V. begrüßt das Maßnahmenprogramm, fordert aber gleichzeitig eine schnelle Umsetzung der geplanten Maßnahmen.

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Glyphosat: Eine Ursache des Bienensterbens

GRÜNE LIGA fordert von der Bundesregierung schnelles Handeln und ein schnelles Ausstiegszenario für Glyphosat

CC0 Creative Commons, Bildnachweis: Pixabay.com

Berlin, 26.09.2018. „Die Verdachtsmomente werden immer stärker: Der Ausstieg aus der Nutzung von Glyphosat muss schnell erfolgen. Glyphosat steht in Verdacht krebserregend beim Menschen zu sein, ist wesentlich am Bienenvölkersterben beteiligt und ein starker Gewässerschadstoff“, so Tomas Brückmann von der GRÜNEN LIGA. „Wir fordern Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) auf, die Arbeiten am Ausstiegszenario des Totalherbizids jetzt endlich zu beschleunigen und einen baldigen Ausstieg aus der Nutzung von Glyphosat zu beginnen. Die GRÜNE LIGA unterstützt die Haltung des Bundesumweltministeriums. Dieses ist extrem kritisch gegenüber Glyphosat. Es hält den Pestizidwirkstoff nur für genehmigungsfähig, wenn erhebliche Risikominimierungsmaßnahmen zum Schutz der Biodiversität in eine Zulassung integriert werden“, ergänzt Brückmann.

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Kosten, die keiner kennt: „How much is the dish – was kosten uns Lebensmittel wirklich?“

Studie der Universität Augsburg gibt Aufschluss

MÜNCHEN. LADENPREIS – WAHRER PREIS? Wissenschaftler der Universität Augsburg präsentierten heute auf einer Pressekonferenz in München die Ergebnisse der Studie „How much is the dish – was kosten uns Lebensmittel wirklich?“. Die Studie, die die Tollwood GmbH für Kultur- und Umweltaktivitäten gemeinsam mit der Schweisfurth Stiftung in Auftrag gab, evaluiert verursachergerecht externe Kosten der deutschen Landwirtschaft. Das bedeutet: Sie entlarvt die „versteckten Kosten“, die durch drei maßgebliche Umweltbelastungen – Stickstoff, Treibhausgas-Emissionen und Energieverbrauch – bei der Produktion von Lebensmitteln entstehen, derzeit aber nicht in die Marktpreise für Lebensmittel einbezogen werden. Die Studie offenbart eine erhebliche Fehlbepreisung und damit Marktverzerrung durch die Preisdifferenz, die zwischen den aktuellen Erzeugerpreisen und den wahren Kosten liegt: Die höchsten externen Folgekosten und damit größten Fehlbepreisungen gehen mit der Produktion konventionell hergestellter Produkte tierischen Ursprungs einher: Diese müssten auf Erzeugerebene dreimal so teuer sein, als derzeit bepreist (196 % Aufschlag auf die Erzeugerpreise). Die zweithöchsten Aufschläge müssten für konventionell hergestellte Milchprodukte (96 %) und die niedrigsten für Bio-Lebensmittel pflanzlichen Ursprungs (6 %) erfolgen.

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Termine

Schmetterlingsvortrag
26 November 2020
16:30 - 18:30
GRÜNE LIGA Osterzgebirge, Große Wassergasse 9, 10744 Dippoldiswalde
Tagung "Bedarf an Naturgips in Deutschland"
27 November 2020
09:30 - 16:00
Online und im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Robert-Havemann-Saal, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin
Global Lake Marathon
27 November 2020
13:00 - 13:00
Online

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