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Geschichte wird gemacht

Tagung über „Proteste gegen Kernkraftwerke in der DDR“ mit kontroversen Debatten

Aus DER RABE RALF Februar/März 2020, Seite 6

Prote1 Bundesarchiv Bild 183 E0506 0004 001 Rheinsberg Kernkraftwerk Institutsgebäudest und Widerstand gegen Kernkraftwerke gab es auch in der DDR. Ein Schlaglicht auf dieses wenig bekannte Phänomen sollte am 16. November 2019 die Grüne-Liga-Tagung „Proteste gegen Kernkraftwerke in der DDR“ werfen. Doch Geschichte wird nicht einfach nur erzählt, über sie wird auch gestritten. Und so wurde im Berliner Haus der Demokratie und Menschenrechte kontrovers diskutiert.

VEB Kernkraftwerk Rheinsberg im Jahr der Inbetriebnahme 1966. (Foto: Ulrich Kohls/​ADN-Zentralbild/Bundesarchiv/​Bild 183-E0506-0004-001/​Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0)

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Diskussion über Endlager für Atommüll: Unmut über Äußerung des Bundesamtes

200211 neuruppin1Neuruppin, 12.02.2020. Auf Einladung der GRÜNEN LIGA Brandenburg informierte am Dienstagabend in Neuruppin die Anti-Atom-Organisation „ausgestrahlt“ über die Suche nach geeigneten Endlager für hochradioaktiven Atommüll. Nach eine Vortrag über die Verfahren der Endlagersuche vom „ausgestrahlt“-Sprecher Jochen Stay gab es unter den über 100 Teilnehmer eine rege aber sachliche Diskussion. Kritik gab es vor allem am Verfahren und der Bürgerbeteiligung. Ziel der Endlagersuche müsse die Verständigung auf „einem am wenigsten schlechten Standort“ sein, erläuterte Stay. Für die Anti-Atom-Organisation ist die derzeitige Bürgerbeteiligung nicht durch eine echte Mitbestimmung gekennzeichnet, denn die Beiräte und angekündigte Bürgerkonsultation hätten allesamt nur beratenden Charakter. Mitbestimmen dürften sie nicht.

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Ostprignitz-Ruppin als Endlagerstandort?

Die Grüne Liga Brandenburg und die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt laden für den 11. Februar in Neuruppin zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zur Endlagersuche im Landkreis Otsrprignitz-Ruppin ein.

Seit 2017 läuft die neue Suche für ein langfristiges Atommüll-Lager, also quasi für das „neue Gorleben“. Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin könnte gleich mehrfach von der Suche nach einem Standort für ein tiefengeologisches Lager für hochradioaktiven Atommüll betroffen sein. Denn hier gibt es Salzstöcke und auch Tonformationen, die grundsätzlich für das Suchverfahren infrage kommen. Jochen Stay von .ausgestrahlt wird die aktuelle Entwicklung zur Standortsuche beleuchten und der Frage nachgehen: Wie lässt sich ein schlechtes Lager verhindern?

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Tagung: „Kernkraftwerke in der DDR – Geschichte und Widerstand“

Stendal 1990 028klein

Am Samstag, den 16. November 2019, veranstaltet die GRÜNE LIGA eine Tagung zu den Protesten gegen die Kernkraftwerke in der DDR.

Die nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl losgetretene Anti-Atom Debatte, wie es sie im Westen gab, wurde von dem Regime der DDR konsequent unterdrückt und außerhalb ihrer Grenzen gehalten. Dennoch formte sich ein Widerstand, der sich kritisch mit der Nutzung von Atomenergie befasste. Die Fragen zur Strahlenbelastung und Sicherheit der Reaktoranlagen konnten trotz dezidierter Repression seitens der Regierung nicht vollständig zum Verstummen gebracht werden, ebenso wie das in Umlauf bringen von Infomaterial.

"Als GRÜNE LIGA, einem Kind der Wende, deren Mitglieder sich bereits zu Zeiten der DDR für den Umweltschutz engagierten, nutzen wir den Herbst 2019 für die Aufarbeitung eines ganz konkreten Teils der DDR-Geschichte.“, so Reinhard Dalchow, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der GRÜNEN LIGA „zahlreiche kleine Gruppen und auch Protestaktionen sollten nicht vergessen werden.“

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Tagung: Kernkraftwerke in der DDR – Geschichte und Widerstand. 16. November 2019 in Berlin

Flug 0504 KKR ausgeschnitten 26 2Auch in der DDR gab es Widerstand gegen die Nutzung der Atomenergie - die große Anti-Atombewegung, wie in Westdeutschland, gab es in der DDR so aber nicht. Mit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl begannen viele Diskussionen, die in den öffentlichen Medien der DDR aber so nicht vorkamen. Menschen stellten Fragen zur Strahlenbelastung und Sicherheit der Kernkraftwerke in der DDR. Die SED und das Ministerium für Staatssicherheit (MFS) versuchten mit allen Mitteln, jeglichen Widerstand zu verhindern. Umweltgruppen in der DDR, meist bei der Kirche angesiedelt, verbreiteten kritisches Info–Material.

 

Mit Aktivisten, Künstlerinnen, Wissenschaftlern wollen wir uns dem Thema der Atomenergie in der DDR annehmen und dies von verschiedenen Seiten beleuchten. Die Tagung soll dazu dienen, einen ersten Überblick über das Geschehen in der DDR zu gewinnen. So dauern der Rückbau der KKW Rheinsberg und Greifswald bis heute an, der Uranbergbau der Wismut AG und die Energieprobleme der DDR sollten 30 Jahre nach der Wende unbedingt angesprochen werden.

Der Umweltverband GRÜNE LIGA, der meist in Ostdeutschland vertreten ist, will sich dieser Aufgabe stellen und hofft auf Mitwirkung und Unterstützung.

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