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#ProtectWater
Wir setzen uns für sauberes Wasser und lebendige Gewässer ein.

#ProtectWater Kampagne zum Schutz der WRRL

Der in der Wasserrahmenrichtlinie festgelegten Gesetzgebung droht die Abschwächung. Damit ist der Schutz unserer Gewässer in Gefahr. Derzeit überprüft die EU im sogenannten „Fitness-Check“, ob die in der WRRL vorgesehenen Maßnahmen, die alle EU Mitgliedsländer zum Schutz von Flüssen, Seen, Küstengewässern und Grundwasservorkommen verpflichtet, noch zweckdienlich sind. Dazu hat die EU-Kommission Ende September eine Bürgerbefragung gestartet, über welche europäische Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung beisteuern können.

Diese Online-Konsultation der Kommission nutzt die GRÜNE LIGA in Kooperation mit 100 Umwelt-und Naturschutzverbänden, um zu handeln! Wir sehen in der Wasserrahmenrichtlinie das Herzstück des Gewässerschutzes. Deshalb appellieren wir an die EU-Länder, an den vor 18 Jahren gemeinsam beschlossenen Maßnahmen und Zielen festzuhalten und in den nächsten neun Jahren den politischen Willen für die ambitionierte Umsetzung dieser aufzubringen. Mit der Kampagne #ProtectWater rufen wir alle dazu auf, ihre Stimme für den Schutz unserer Gewässer und den darin existierenden, wertvollen Ökosystemen abzugeben! Denn was wir über Generationen hinweg zerstört haben, können wir nun nicht schutzlos der Überdüngung, Verschmutzung oder Bebauung überlassen.

Machen Sie mit und schicken Sie der EU-Kommission die eindeutige Botschaft: sauberes Wasser und lebendige Gewässer sind nicht verhandelbar! Sie sind öffentliche Güter, die erhalten, geschützt und entsprechend verteidigt werden müssen!

#ProtectWater: Verbände in allen EU-Ländern starten Kampagne für den Erhalt der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie

Ziel der Kampagne ist eine breite Beteiligung der Zivilgesellschaft an der öffentlichen Konsultation der EU-Kommission, um eine Abschwächung der europäischen Gesetzgebung zu verhindern.

Berlin, 9. Oktober 2018. Hundert europäische Umwelt- und Naturschutzverbände starten heute bis zum 4. März 2019 eine gemeinsame Kampagne, um Bürgerinnen und Bürgern in allen EU-Mitgliedsstaaten den Wert einer starken europäischen Gesetzgebung zum Schutz unserer Gewässer und unseres Grundwassers mit alltagsnahen Botschaften und Bildern vor Augen zu führen.

Hintergrund der Initiative ist eine Ende September gestartete Bürgerbefragung der EU-Kommission zur EU-Wasserrahmenrichtlinie. Die Richtlinie verpflichtet alle EU-Mitgliedstaaten, Maßnahmen zum Schutz von Flüssen, Seen, Küstengewässer und Grundwasservorkommen umzusetzen. In einem sogenannten „Fitness Check“ überprüft die EU derzeit, ob diese Vorgaben noch zweckdienlich sind. An der öffentlichen Befragung können sich alle europäischen Bürgerinnen und Bürger beteiligen.

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Eckpunktepapier der Umweltverbände zum WRRL-Fitness-Check

Um sauberes Wasser und lebendige Gewässer auch für zukünftige Generationen zu garantieren, verabschiedeten die europäischen Mitgliedsstaaten im Jahr 2000 eine gemeinsame Richtlinie zum Schutz des guten Zustands europäischer Gewässer und der Biodiversität – die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Nun, 18 Jahre nach Inkrafttreten der Richtlinie, wird sie einem so genannten „Fitness-Check“ unterzogen. Dieser soll überprüfen ob die Ziele des Gewässerschutzes durch die geltenden Regelungen und vorgesehenen Maßnahmen erreicht werden können.

Obgleich die Umsetzung der WRRL auf lokaler Ebene von den zuständigen Behörden oft mit großem Engagement begleitet wird, fehlt auf übergeordneter politischer Ebene der Wille die nötigen Prioritäten zu setzen.

Um eine Abschwächung der Richtlinie und eine Beschränkung der Maßnahmen zur Umsetzung dieser zu verhindern, engagieren sich die deutschen Naturschutzverbände gemeinsam mit ihren Dachorganisationen in der „Living Rivers Europe“ Koalition.

Die Langfassung der Forderungen der Umweltverbände zur Überprüfung der WRRL finden Sie hier.

Zigarettenstummel schaden den Gewässern - World Cleanup Day

Für die GRÜNE LIGA e.V. Marika Holtorff auf dem Podium, 1. Reihe, 2. von links  ®wirBERLINeV Sommerzeit in Berlin: Die Straßen sind gefüllt von fröhlichen Menschen in luftigen Sommerkleidern, in den Parks wird gegrillt und auf dem Boden: Zigarettenstummel soweit das Auge reicht.
In der Sommerzeit wird nicht nur vermehrt draußen getrunken und gefeiert, sondern auch geraucht. Zwei Drittel der Zigarettenkippen landen achtlos auf dem Boden. Dass diese gefühlt kleine Menge Müll auf der Straße schädlich ist, daran denken die wenigsten.

Tatsächlich sind Zigaretten aber nicht nur für den Körper ungesund, sondern richten auch in der Natur erheblichen Schaden an. Der Filter, der mittlerweile in fast jeder Zigarette enthalten ist, schützt den Menschen vor den Zigarettengiften, indem er diese in sich aufnimmt. Genau dieser giftigste Teil der Zigarette landet allerdings auf dem Boden – und so auch schnell mal im Gully und weiter im Abwasser. Gelangt er auf diese Weise weiter ins Meer, ist das hochproblematisch. Denn die aus Kunststoff bestehenden Filter verrotten nicht, sondern zerfallen lediglich in immer kleinere Teilchen. Bei Aufräumaktionen an Meeresküsten ist jedes dritte Stück Müll, das gefunden wird, eine Zigarettenkippe (SZ). Die giftigen Filter kommen somit häufiger vor als die omnipräsente Plastiktüte.

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