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Lausitzer Initiative unterstützt Klage gegen Planfeststellungsbeschluss der Spreestraße (Oberlausitz)

Straßenbau von gestern, um Kohlekraftwerke zu verbinden

Eine Spinnerei unterstützt Klage gegen Spreestraße K9281Neustadt/Spree, 21.07.2025. Der Verein „Eine Spinnerei – vom nachhaltigen Leben e.V.“, Mitgliedsgruppe der GRÜNEN LIGA, unterstützt eine Klage des BUND Sachsen sowie mehrerer privater Anwohner*innen beim Verwaltungsgericht Dresden gegen den Freistaat Sachsen (vertreten durch die Landesdirektion Sachsen).

Das umstrittene Straßenbauprojekt „Spreestraße K9281“ sieht den Bau einer überdimensionierten LKW-Trasse zwischen den ehemaligen Kohlekraftwerksstandorten Schwarze Pumpe (Brandenburg) und Boxberg (Sachsen) vor. Besonders kritisch bewerten die Umweltverbände die geplante, mehr als 500 Meter lange Brücke, die quer durch das europäisch geschützte Flora-Fauna-Habitat-Gebiet "Spreetal und Heiden zwischen Uhyst und Spremberg“ verlaufen soll. Die geplante Trasse würde damit nicht nur sensible Biotope zerschneiden, sondern auch Lebensräume gefährdeter Arten nachhaltig zerstören.

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Lesung mit Grit Lemke und Grafiken von Maja Nagel im Wald bei Rohne

Gerichtsentscheidung über Wald-Enteignung ab August erwartet

Grit Lemke (Foto: Börres Weiffenbach)Diesen Sonntag, 20. Juli liest Grit Lemke im bedrohten Wald bei Rohne aus ihrem Buch „kinder von hoy“. Maja Nagel eröffnet zuvor eine Wald-Ausstellung ihrer Grafiken. Als musikalischer Gast spielt Paul Geigerzähler auf. Um 12:30 Uhr und 13:30 Uhr fahren Shuttles vom Bahnhof Schleife zum Veranstaltungsort.

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Lausitzer Initiative warnt in Brüssel vor klimaschädlichem Straßenprojekt im „Net Zero Valley Lausitz“

EU-Komission in BrüsselNeustadt/Spree und Brüssel, 11.07.2025. Vertreter*innen des Vereins "Eine Spinnerei – vom nachhaltigen Leben e.V." waren am Donnerstag, 10. Juli 2025 in Brüssel, um den zuständigen EU-Kommissar für Klimaschutz, Netto-Null und sauberes Wachstum, Wopke Hoekstra, sowie Abgeordnete des Europäischen Parlaments über ihre Bedenken zur geplanten Maßnahme „Spreestraße K9281“ im Rahmen des Net Zero Valley Lausitz (NZVL) zu informieren.

Der Verein kritisiert, dass der geplante Neubauabschnitt zwischen den Kohlekraftwerksstandorten Schwarze Pumpe und Boxberg mitten durch ein europäisch geschütztes Flora-Fauna-Habitat (FFH) führen soll. Er befürchtet, dass das Projekt den Zielen des Net Zero Industry Act und des European Green Deal widerspricht.

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„Decarbon days“ als Feigenblatt: LEAG enteignet Wald für Kohletagebau

Cottbus, 26.06.2025. Die UmweltgruppeTagebau Cottbus sieht die der maßgeblich vom LEAG-Konzern initiierten „Decarbon Days“ als nicht glaubwürdig an, solange das Unternehmen privaten Wald für seine Kohletagebaue enteignet. Mitglieder der Umweltgruppe informieren heute vor dem Veranstaltungsort die Teilnehmenden der „Decarbon Days“.

„Während die Eigentümer versuchen, ihren Wald vor Gericht gegen die LEAG zu verteidigen, stellt sich der Konzern als Vorreiter der Energiewende dar. Auf dieses perfide Greenwashing sollte die Öffentlichkeit nicht hereinfallen.“ sagt Adrian-Elias Rinnert von der Umweltgruppe Cottbus.

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Versuch den Rechtsstaat zu demontieren: Umweltnetzwerk kritisiert Antrag auf „Net Zero Valley Lausitz“

Auslaufbauwerk am Cottbuser OstseeDas Umweltnetzwerk GRÜNE LIGA veröffentlicht heute ein Hintergrundpapier zum geplanten „Net Zero Valley Lausitz“, das wesentliche Kritikpunkte an der beantragten Ausweisung der gesamten Lausitz als sogenanntes „Beschleunigungstal“ zusammenfasst.

„Im Namen des Klimaschutzes sollen Bäume und Beteiligungsrechte fallen, teilweise für fossile Projekte. Das ist nicht das, was die EU mit dem Net Zero Industry Act fördern will.“, sagt René Schuster von der Umweltgruppe Cottbus.
Die EU-Richtlinie verlangt etwa die vorrangige Nutzung schon versiegelter Flächen. Die Initiatoren des Lausitzer Antrags wollen aber hunderte Hektar Wald roden und neu versiegeln, obwohl die Region über ausreichend ehemalige Industrieflächen verfügt.

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