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LEAG kann für früheren Kohleausstieg keine Bedingungen stellen

Zum heutigen Besuch des Bundeswirtschaftsministers beim Kohleunternehmen LEAG weist das Umweltnetzwerk GRÜNE LIGA darauf hin, dass ein früherer Kohleausstieg notwendig ist und keine Zustimmung des Unternehmens braucht:

„Die Abbaupläne der LEAG sind mit dem 1,5 Grad-Ziel absolut unvereinbar. Angesichts der Tatsache, dass für den Tagebau Nochten keinerlei Genehmigung für einen Betrieb nach 2026 besitzt, muss ein früherer Kohleausstieg der LEAG nicht mit Zugeständnissen abgekauft werden. Es dürfen keine Abbauflächen mehr zugelassen werden, deren Folgeschäden für die Allgemeinheit unkalkulierbar sind.“ sagt René Schuster von der GRÜNEN LIGA.

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GRÜNE LIGA fordert Sicherheit für Dörfer am Tagebaurand

220404 rutschung schlichow 0292Geschöntes Grundwassermodell kann Standsicherheit geplanter Tagebauseen gefährden

Cottbus, 30.01.2023. Das Umweltnetzwerk GRÜNE LIGA hat in einer umfangreichen Stellungnahme die Pläne des Tagebaubetreibers LEAG kritisiert, im Tagebau Jänschwalde bis zum Jahr 2044 weiter Grundwasser abzupumpen. Die GRÜNE LIGA sieht die Standsicherheit der geplanten Tagebauseen gefährdet, weil der LEAG-Antrag den zunehmenden Wassermangel in der Lausitz ignoriert.

„Die Tagebaufolgen werden mit erfundenen Wassermengen schön gerechnet. Der Plan der LEAG geht nur auf, wenn es bis 2100 keine Dürreperioden und keine steigende Verdunstung gibt. Sich darauf zu verlassen, kann die Region teuer zu stehen kommen: Werden die geplanten Wasserstände der Tagebauseen nicht erreicht, ist die Standsicherheit der Ufer an den Orten Heinersbrück, Jänschwalde und Taubendorf in Gefahr.“ erläutert René Schustervon der Bundeskontaktstelle Braunkohle der GRÜNEN LIGA, der die Stellungnahme ausgearbeitet hat.

Die GRÜNE LIGA sieht den der LEAG auf wasserrechtliche Erlaubnis auch im Widerspruch zur offiziellen Begründung der Grundwasserentnahme. Schuster dazu:

„Die LEAG will deutlich mehr abpumpen, als für die Sicherheit der Grube nötig ist, offenbar um mehr Wasser in den Kühltürmen des Kraftwerks Jänschwalde zu verdampfen. Auf Kosten der Grundwasserressourcen soll damit noch möglichst viel Kohle aus den Tagebauen Welzow, Nochten und Reichwalde verbrannt werden.“

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LEAG-Tagebau pumpt ohne Erlaubnis weiter Grundwasser ab

211203 pumpen tagebau jaenschwaldeWasserrechtliche Erlaubnis für Tagebau Jänschwalde zum Jahreswechsel ausgelaufen

Cottbus, 04.01.2023. Die Erlaubnis des Tagebaues Jänschwalde zum Abpumpen von Grundwasser ist am 31.12.2022 ausgelaufen, der Tagebau wird jedoch offensichtlich ohne eine neue Erlaubnis weiterbetrieben. Damit werden im rechtsfreien Raum Tatsachen geschaffen, kritisiert das Umweltnetzwerk GRÜNE LIGA.

„Seit 1996 wussten alle Beteiligten, wann die Erlaubnis ausläuft, aber eine Entscheidung über die Zeit danach liegt bis heute nicht vor. Der Kohlekonzern LEAG hat das Verfahren mit verspäteter und unvollständiger Antragstellung verzögert und wird von der Bergbehörde nicht am Schaffen weiterer Tatsachen gehindert. Es fällt sehr schwer, hier noch an einen Rechtsstaat zu glauben.“ sagt René Schuster von der GRÜNEN LIGA.

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Vernissage im „Mekka der Waldforschung“: Fotoausstellung in Tharandt zu einem von der LEAG bedrohten Wald in der Lausitz eröffnet

221118tharandt1Mit einer Vernissage wurde am Freitagabend (18. November) eine Fotoausstellung über einen bedrohten Wald in der Oberlausitz (Ostsachen) in der Tharandter Kuppelhalle eröffnet. Die LEAG, ein Unternehmen im Eigentum des tschechischen Milliardärs Daniel Křetínský hat vor den Braunkohletagebau Nochten zu erweitern und dafür den Wald zu vernichten. Der Fotograf Markus Pichlmaier machte gemeinsam mit dem Umweltnetzwerk GRÜNE LIGA die Annäherung des Tagebaues an Wald und Dörfer visuell erlebbar. Eröffnet wurde die Ausstellung „UNverkäuflich“ durch Carolina Bräuer vom Verein „Kuppelhalle Tharandt e. V.“ und Rebekka Schwarzbach von der GRÜNEN LIGA.

Die 15 Motive umfassenden Fotografien und Kollagen sind in dem weit über die Region hinaus bekannten Kulturzentrum - einer traditionsreichen ehemaligen Badeanstalt mit klassizistischem Eingangsbau – sind noch bis zum 10. Januar 2023 zu sehen. (Pienner Str. 13, 01737 Tharandt). Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag: 8–18:30 Uhr, Freitag: 8–14 Uhr, Samstag / Sonntag: nach Veranstaltungsplan.

„Es ist uns eine besondere Ehre in dem für die Waldforschung bekannten Ort Tharandt unsere Ausstellung präsentieren zu dürfen“, sagte Rebekka Schwarzbach. Im Tharandter Wald wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts erstmalig in Deutschland Modelle der nachhaltigen Forstwirtschaft entwickelt. Der 1811 gegründete Forstbotanische Garten gilt als einer der ältesten der Welt. Bereits als Studentin an der Nachhaltigkeitshochschule in Eberswalde (Brandenburg) habe sie von Tharandt immer wieder als „Mekka der Waldforschung“ gehört, berichtete Schwarzbach.

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Ausstellung zu vom Kohletagebau bedrohtem Wald in Tharandt

210411 unverkaeuflich 0409Eine Fotoausstellung über den vom Braunkohletagebau Nochten bedrohten Wald bei Rohne (Ostsachen) ist ab dem am 18. November im soziokulturellen Zentrum Kuppelhalle in Tharandt zu sehen. Um 18 Uhr lädt die Kuppelhalle zur Vernissage ein.

Die privaten Eigentümer eines Waldes bei Rohne weigern sich ihr Grundstück an den Kohlekonzern LEAG zu verkaufen und haben ihn stattdessen an den Umweltverband GRÜNE LIGA verpachtet. Diese führt seit 2020 Umweltbildungs- und Kulturveranstaltungen in dem Waldstück durch. Inzwischen hat die LEAG ein Enteignungsverfahren gegen Grundeigentümer und Umweltgruppe eingeleitet, das beim sächsischen Oberbergamt bearbeitet wird.

Der Fotograf Markus Pichlmaier hat die Annäherung des Tagebaues an Wald und Dörfer in einer Fotoausstellung mit dem titel „UNverkäuflich“ erlebbar gemacht und wird bei der Eröffnung anwesend sein.

„Der Tagebau Nochten verursacht neben den unfassbaren CO2-Emissionen aus der Kohleverbrennung auch massive Eingriffe in das Grundwasser und belastet die Spree bis nach Berlin. Eine Umplanung des Tagebaues ist unumgänglich, um diese Ewigkeitslasten wenigstens zu begrenzen. Dabei kann auch der Abstand zu den Dörfern am Tagebaurand vergrößert werden. Um das alles geht es bei diesem Stück Wald.“ erläutert Rebekka Schwarzbach von der Umweltgruppe Cottbus der GRÜNEN LIGA.

Termine

Die KaukasusRegion - "Hotspot" der Baum- und Strauchartenvielfalt - Vortrag
21 Februar 2024
17:00 -
Botanischer Garten, Seminarraum
Umweltzentrum - "Leckeres - nicht nur für Menschenkinder!"
22 Februar 2024
09:00 - 12:00
Umweltzentrum Freital e.V.
Ökomarkt am Kollwitzplatz
22 Februar 2024
12:00 - 19:00
Kollwitzplatz, Prenzlauer Berg, Berlin
Filmabend: Die Schmerzen der Lausitz/ Zalosci nam Luzyca
22 Februar 2024
18:00 - 20:00
Konferenzsaal, Haus der Brandenburgsich-Preussischen Geschichte Potsdam Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

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