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#Proschimbleibt … nur dann gibt es Strukturmittel

Symbolische Brücken-Verschönerung im vom Braunkohletagebau bedrohtem Lausitzer Dorf

Proschim Protest - Umweltgruppe CottbusProschim, 31.10.2018. Kritiker der Abbaggerung des Dorfes Proschim durch den Braunkohletagebau haben heute eine Straßenbrücke am Ortseingang mit dem Banner „#Proschimbleibt … nur dann gibt es Strukturmittel“ beschriftet. Anschließend beschäftigten sie sich bei einem Workshop im Kulturhaus des Ortes mit Strategien für den Strukturwandel in der Lausitz.

„Nur wenn Proschim bleibt, kann die Lausitz genug zum Klimaschutz beitragen, um zusätzliche Strukturfhilfen zu rechtfertigen. Der Auftrag an die Kohlekommission des Bundes umfasst Strukturhilfen und Klimaschutz gleichermaßen. Wer vom Bund Strukturhilfen verlangt, aber die Pläne des LEAG-Konzerns nicht antasten will, der belügt die Menschen in der Lausitz.“ erklärt René Schuster vom Umweltverband GRÜNE LIGA.

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31. Oktober: Tagebaukritiker führen im bedrohten Proschim Debatte zur Zukunft der Kohleregion

Gemeinsame Pressemitteilung von GRÜNE LIGA und Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg

Am 31. Oktober treffen sich im vom Braunkohletagebau bedrohten Dorf Proschim Kritiker der Abbaggerung zu einer symbolischen Aktion für den Erhalt des Dorfes und diskutieren anschließend mit kompetenten Gästen über den Strukturwandel im Kohlerevier.
Unter dem Titel „Strategien für den Strukturwandel in der Lausitz entwickeln“ veranstalten ab 14 Uhr die Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg und die GRÜNE LIGA Cottbus eine Gesprächsrunde im Proschimer Kulturhaus. Dort können alle Interessierten aus der Region ins Gespräch kommen mit Hannelore Wodtke (Grüne Zukunft Welzow, Mitglied der Kohlekommission des Bundes), Daniel Häfner (Lehrbeauftragter für sozialwissenschaftliche Umweltfragen an der BTU Cottbus-Senftenberg) und Jörg Staude (Journalist). Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann vom RLS-Regionalbüro Lausitz moderiert die Veranstaltung und wird versuchen, gemeinsam mit den Teilnehmenden, Ansätze für eine von unten kommende und lokal spezifische Strategie für den Strukturwandel zu sammeln.

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Braunkohle-Reserve: Kohlekraftwerk Jänschwalde komplett abschalten - Strukturwandel jetzt zügig organisieren

180928 jaenschwalde titelmotivBerlin/Jänschwalde, 28.09.2018. Am 1. Oktober geht der Block F des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde in die Sicherheitsreserve. Klima-Allianz Deutschland und GRÜNE LIGA fordern, das gesamte Kraftwerk Jänschwalde im Zuge des Kohleausstiegs bald abzuschalten und nachhaltige wirtschaftliche Perspektiven für die Lausitz zu schaffen.

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LEAG - Aufsichtsrat wird in Brandenburg Energieminister

Cottbus/Potsdam, 30.08.2018. Der Umweltverband GRÜNE LIGA kritisiert, dass mit dem BTU-Präsidenten Jörg Steinbach ein Mitglied des Aufsichtsrates des Kohlekonzerns LEAG Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg werden soll.

„Wir erwarten nicht nur, dass Jörg Steinbach umgehend seinen Aufsichtsratsposten aufgibt, sondern auch, dass künftige BTU-Präsidenten diesen Interessenskonflikt konsequent vermeiden. Für einen erfolgreichen Strukturwandel braucht die Lausitz eine unabhängige Wissenschaft ebenso wie eine Landesregierung, die endlich über die Interessen des Kohlekonzerns hinaus denken lernt.“

kommentiert René Schuster von der GRÜNEN LIGA die heute bekanntgewordene Entscheidung zur Ernennung des neuen Wirtschaftsministers.
Laut einem Handelsregisterauszug der Lausitzer Energie Bergbau AG vom 14.10.2016 war Prof. Dr. Jörg Steinbach bereits bei Bildung der LEAG Mitglied ihres Aufsichtsrates. Aufsichtsratsmitglieder sind nach Aktienrecht zur Loyalität gegenüber dem Unternehmen verpflichtet.

Während Arbeit der Kohlekommission keine Tatsachen für Tagebaue schaffen

Konzert in von Enteignung für Tagebau Jänschwalde bedrohtem Wald am 2. September

Cottbus, 20.08.2018. Der Umweltverband GRÜNE LIGA fordert, dass in keinem der drei deutschen Braunkohlereviere Tatsachen geschaffen werden, bevor Klarheit über den Ausstiegsfahrplan besteht, den die von der Bundesregierung eingesetzte “Kohlekommission” diskutieren soll. Am Sonntag dem 2. September geben zwei Cottbuser Musiker ein Konzert in einem von Enteignung für den Tagebau Jänschwalde (Brandenburg) bedrohten Waldgrundstück.

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