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Lacoma-Fest am 11. Juni

lacoma fest 2003 lacoma dieke PA130412 13 OktoberAm 11. Juni wird im früheren Dorf Lacoma bei Cottbus ein Fest gefeiert, das an den jahrelangen Widerstand gegen die Abbaggerung des Ortes und die benachbarte Teichlandschaft durch den Braunkohlentagebau erinnern soll.

Von 1983 bis 2007 war Lacoma ein Ort des Widerstandes gegen Umsiedlung und Ab-baggerung, ab 1991 war das jährliche Lacoma-Fest zentraler Bestandteil dieser Protestkultur. Am Stadtrand von Cottbus gelegen inspirierte das zeitweise besetzte Dorf immer wieder die Kultur- und Studierendenszene der Lausitz.

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Rutschung im LEAG-Tagebausee am Stadtrand von Cottbus - GRÜNE LIGA: ungewöhnlich und besorgniserregend - Bergbehörde: Optische Ähnlichkeit mit Helenesee-Rutschung

 www.ideengruen.de | markus pichlmaierDas Umweltnetzwerk GRÜNE LIGA ist besorgt über die Rutschungen am der Stadt zugewandten Ufer des Cottbuser Ostsees, des ehemaligen Braunkohlentagebaues Cottbus-Nord.

„Wenn das gewachsene Ufer eines Tagebausees ins Rutschen kommt, ist das ungewöhnlich und besorgniserregend. Mit Schlichow liegt eine bewohnte Siedlung in unmittelbarer Nähe der Rutschung. Zudem ist der Bereich der Kaimauer betroffen, in dem die Stadt Cottbus umfangreich das Seeufer entwickeln will und in den Millionen an Strukturgeldern fließen.“ sagt René Schuster, Braunkohleexperte des Verbandes.

Im Februar und März ist es zu mehreren Rutschungsereignissen gekommen. Im Cottbuser Ortsteil Schlichow wurde der frühere Lärmschutzdamm umfangreich abgesperrt. Derzeit sei die LEAG mit der Analyse der Ursachen beschäftigt. Das bestätigten LEAG und Bergbehörde auf Anfrage der GRÜNEN LIGA am vergangenen Donnerstag in der Sitzung des Brandenburgischen Braunkohlenausschusses. Der zuständige Abteilungsleiter im Landesamt für Bergbau, Geowissenschaften und Rohstoffe wies dabei auch darauf hin, dass die Rutschung optisch der im Helenesee bei Frankfurt(Oder) ähnelt.

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Umweltverbände siegen vor Gericht: Braunkohletagebau Jänschwalde muss gestoppt werden

www.ideengruen.de | markus pichlmaier• Deutsche Umwelthilfe und GRÜNE LIGA mit Eilantrag gegen Hauptbetriebsplan vor dem Verwaltungsgerichtes Cottbus erfolgreich

• Betreiber LEAG pumpt seit Jahren drastisch mehr Grundwasser ab, als wasserrechtlich erlaubt

• Tagebau muss am 15. Mai angehalten werden

• DUH und GRÜNE LIGA fordern, unverzüglich auch das bislang fehlende Rekultivierungskonzept vorgelegt werden

Berlin/Cottbus, 17.03.2022: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und GRÜNE LIGA haben vor Gericht den Stopp des Braunkohletagebaus Jänschwalde durchgesetzt. Das Verwaltungsgericht Cottbus gab den Umweltverbänden heute Recht und setzte den Hauptbetriebsplan für den Braunkohletagebau außer Vollzug. Grund ist, dass der Tagebau-Konzern LEAG dort seit Jahren drastisch mehr Grundwasser abpumpt, als es die wasserrechtliche Erlaubnis gestattet. Inzwischen geht es um ein Vielfaches der erlaubten Jahresmenge. Das Gericht räumt der LEAG einen Zeitpuffer von knapp zwei Monaten bis zum 14.5.22 ein, um die für einen Tagebaustopp erforderlichen Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen. Ab dem 15. Mai müssen die Bagger dann stillstehen.

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Deutsche Umwelthilfe und GRÜNE LIGA gehen mit Eilantrag vor Gericht gegen Betriebsplan des Braunkohletagebaues Jänschwalde vor

  • LEAG pumpt seit Jahren drastisch mehr Grundwasser ab als wasserrechtlich erlaubt, inzwischen pro Jahr fast das Dreifache der rechtlich zugelassenen Menge.
  • Illegale Entnahme mitten im wasserarmen Brandenburg summiert sich inzwischen auf 240 Millionen Kubikmeter, mehr als sechs Mal das Volumen des Müggelsees.
  • Fehlendes Rekultivierungskonzept muss unverzüglich vorgelegt werden.

211203 pumpen tagebau jaenschwaldeBerlin/Cottbus, 3.12.2021: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und GRÜNE LIGA gehen mit einem neuen Eilverfahren vor Gericht gegen den Braunkohletagebau Jänschwalde vor. Die Umweltverbände haben festgestellt, dass der verantwortliche Tagebau-Konzern LEAG dort seit Jahren drastisch mehr Grundwasser abpumpt, als wasserrechtlich zugelassen ist – inzwischen das Vielfache der erlaubten Menge pro Jahr. Mit einem Eilantrag an das Verwaltungsgericht Cottbus soll der Hauptbetriebsplan des Tagebaues nun außer Vollzug gesetzt werden. Ziel ist es, wichtige Schutzgebiete wie Seen und Feuchtgebiete zu schützen, die zunehmend unter dem Grundwasserentzug leiden.

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Untätigkeitsklage gegen Sächsisches Oberbergamt

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Behörde verzögert seit Monaten Akteneinsicht zum Tagebau Nochten

Cottbus/Chemnitz, 16.11.2021. Das Umweltnetzwerk GRÜNE LIGA hat beim Verwaltungsgericht Chemnitz eine Untätigkeitsklage gegen das sächsische Oberbergamt eingereicht. Die Behörde hat eine schon am 3. Mai 2021 beantragte Akteneinsicht zu Folgen des Tagebaues Nochten auf Grundwasser und Schutzgebiete bis heute nicht ermöglicht.

„Mit fadenscheinigen Begründungen wird seit nunmehr sechs Monaten eine Akteneinsicht verzögert, für die das Amt laut Gesetz maximal zwei Monate Zeit hat. Wir haben bei Gericht beantragt, das Oberbergamt zur Übermittlung der beantragten Umweltinformationen zu verurteilen.“ sagt der mit dem Verfahren betraute Rechtsanwalt Dr. Philipp Schulte.

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