Wasser
Unsere Bundeskontaktstelle Wasser setzt sich dafür ein, dass unser Trinkwasser geschützt wird und unsere letzten wilden Flüsse bewahrt werden. Sie kämpft dafür, dass die Wasserrahmenrichtlinie nicht aufgeweicht wird.
GRÜNE LIGA fordert verbindliche Zusagen im Koalitionsvertrag
Berlin, 27.09.2026. Heute rückt der Internationale Tag der Flüsse die Bedeutung lebendiger Gewässer in den Mittelpunkt. Die GRÜNE LIGA lädt aus diesem Anlass zu einem Aktionstag in die Rummelsburger Bucht ein. Stellvertretend für die vielen Berliner Fließgewässer steht die Spree im Fokus: als Lebensraum, Erholungsort und Trinkwasserquelle für die Berliner*innen. Doch Wassermangel, Schadstoffeinträge und immer stärker verbaute Ufer setzen dem Fluss zu.
„Die nächste Berliner Koalition muss den Schutz der Spree zu einer festen Aufgabe machen. Ihre Ufer brauchen wieder mehr Raum für Natur, für Schilf und für lebendige Flachwasserzonen. Statt immer mehr Stahl und Beton braucht Berlin grüne und zugängliche Ufer“, sagt Michael Bender, Leiter der Bundeskontaktstelle Wasser der GRÜNEN LIGA.
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Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung ermöglicht flächendeckenden Hitzeschutz
Berlin, 14.07.2026. Hitze, Dürreperioden, Starkregen und Überschwemmungen belasten die Menschen in Städten und Gemeinden immer stärker. Sie mindern die Lebensqualität, gefährden die Gesundheit und bedrohen die wirtschaftliche Entwicklung.
Bis 2050 wird Hitzestress weltweit allein aufgrund von Produktivitätseinbußen zu wirtschaftlichen Verlusten von 7,1 Billionen US-Dollar führen. Das World Economic Forum stuft die Gesundheitsbelastung der Beschäftigten und den damit verbundenen Verlust an Arbeitsproduktivität als eine der zentralen ökonomischen Risiken ein. Auch die gesundheitlichen Folgen sind immens. Eine halbe Million Menschen sterben jährlich weltweit an extremer Hitze. Hitze fordert mehr Todesopfer als Überschwemmungen, Hurrikane und Erdbeben zusammen und ist das tödlichste Klimarisiko.
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Am 19. April starten die Grüne Liga Berlin e.V. und Spreequell wieder die Mitmach-Aktion „Rettet unsere Bäume“. Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr sollen auch 2022 Berliner Stadtbäume durch Bewässerung von Bürger*innen unterstützt werden. Mit großem Engagement nahmen im vergangenen Jahr zahlreiche Einzelpersonen, Familien, Bürogemeinschaften und Gießgruppen an der Aktion teil. Die Grüne Liga Berlin und Spreequell teilen deshalb auch 2022 kostenlose Gießpakete, bestehend aus Gießsäcken und Gießkannen, an Bürger*innen aus.
Wer das Wetter 2022 beobachtet, merkt, dass es auch in diesem Jahr wieder sehr trocken ist. Der März war der trockenste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die Hitzeperioden nehmen zu, zum Leid der Stadtbäume. Die Stadt Berlin und die für die Bewässerung zuständigen Bezirksämter rufen die Bevölkerung zur Mithilfe auf. “Oft fehlt es den Berliner*innen nicht an der Motivation den Bäumen zu helfen, sondern es hapert an der praktischen Umsetzung“, sagt Lena Assmann, Stadtgrün-Expertin des Grüne Liga Berlin e.V. Deshalb unterstützt die Mitmach-Aktion von Grüne Liga Berlin e.V. und Spreequell die Berliner*innen dabei, leidgeprüften Stadtbäumen zu helfen.
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Das vorliegende Europäisches Grundwassermemorandum formuliert fünf zentrale Forderungen zum Schutz von natürlich gebildetem Grundwasser und ergänzt damit das Flussgewässermemorandum (European River Memorandum, ERM) zum Schutz von Oberflächenwasserkörpern. Rund 170 Wasserversorger, die die Gewässerschutz- und Trinkwasserinteressen von 188 Millionen Menschen in den Einzugsgebieten von Rhein, Ruhr, Donau, Elbe, Maas und Schelde in den 18 Anrainer-Ländern vertreten, haben daran zusammengearbeitet. Zu den fünf zentrale Forderungen gehören:
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Verbände und Organisationen der „Nitratinitiative“ rufen die neue Bundesregierung zur konsequenten Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie auf. Anlass sind die aktuellen Verhandlungen zwischen Bundesregierung bzw. Bundesländern und der EU-Kommission, um angesichts des laufenden EU-Vertragsverletzungsverfahrens zur EU-Nitratrichtlinie das Düngerecht nachzubessern. Zu den Unterzeichnern gehören (Bild: www.ideengruen.de | markus pichlmaier) BUND, BDEW, Deutsche
Umwelthilfe, Deutscher Naturschutzring, Germanwatch, Greenpeace, GRÜNE LIGA, Global Nature Fund, Verdi und der WWF.
Konkret fordern die beteiligten Organisationen eine Neu-Ausweisung der nitratbelasteten und eutrophierten Gebiete auf Grundlage konkreter Messwerte, da die bisherige Modellierung nicht EU-konform ist. Nach Berechnungen, die der Nitratinitiative vorliegen, wurden in den Bundesländern bisher die nitrat- und phosphatbelasteten Flächen um bis zu 50 Prozent künstlich verkleinert und erforderliche Schutzmaßnahmen ausgesetzt. Darüber hinaus ist eine Kontrolle der Düngung wegen fehlender Vorgaben in der Stoffstrombilanzverordnung nicht möglich. Als Folge werden noch immer bei rund 24 Prozent der Grundwasserkörper die Vorgaben nicht eingehalten.
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Europas Flüsse sind bedroht: 60% der europäischen Flüsse sind in schlechtem ökologischem Zustand, eine nicht nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft und ein alarmierender Rückgang der biologischen Vielfalt. Ist Europa wirklich auf dem richtigen Weg, seine Süsswasser bis 2027 wieder gesund zu machen, wie es die Wasserrahmenrichtlinie verlangt?
Die Mitgliedstaaten haben nur noch wenige Monate Zeit, um ihre Bewirtschaftungspläne für die nächsten sechs Jahre fertigzustellen. Der von u.a. WFF und Living European Rivers veröffentlichte Bericht gibt Aufschluss über die Analyse von 21 Entwürfen von Bewirtschaftungsplänen für Flusseinzugsgebiete in 11 EU-Mitgliedstaaten. Gastredner*innen berichteten über ihre Schlussfolgerungen und die notwendigen Massnahmen, um den Endspurt in Richtung 2027 erfolgreich zu gestalten.
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- Gewässerschutz braucht politische Priorität und mehr Ressourcen
- Stellungnahme zu wichtigen Wasserbewirtschaftungsfragen eingereicht
- Nachhaltige Impulse aus Berlin in die Welt – Talk über Projekte in Asien
- GRÜNE LIGA renaturiert Feldsoll in Oberhavel
- Nitrateinträge durch Landwirtschaft weiterhin großes Problem
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