25. September, 14 Uhr
WORLD RIVERS DAY an der Oder – Aufruf zum Mitmachen!
Am 25. September 2022 findet der Welttag der Flüsse statt. Zu diesem Anlass planen wir eine Kanu-Aktion an der Oder in Kienitz (Oderbruch) um 14:00 Uhr.
Wir wollen uns gemeinsam die Bedeutung der Flüsse bewusst machen und deren wichtige Funktion als Lebensadern der Erde ehren.
Nach der kürzlichen Katastrophe, die sich direkt vor unseren Augen abspielte, ohne, dass wir eingreifen oder der Verursacher habhaft werden konnten, wollen wir uns an die Millionen Lebewesen, die in nur einem Moment ohne Rücksicht ausgelöscht wurden, erinnern.
Wir wissen alle, dass wir ohne sauberes Wasser nicht existieren können. Daher wollen wir das Bewusstsein gegen Gewässerverschmutzung schärfen und daran arbeiten, dass unsere Flüsse wieder in ihre ursprüngliche Form gebracht werden.
Kommt am 25. September um 14 Uhr nach Kienitz an die Oder und paddelt mit!
Eingeladen sind außerdem angesehene Experten, die über die Oder berichten.
Wir freuen uns über kreative Banner, Schilder und andere Beiträge.
Die Herausforderungen für die Wasserwirtschaft sind groß: Klimawandel, Globalisierung, der Verlust an Biodiversität und die fortdauernde Nutzung der Oberflächengewässer sowie des Grundwassers erfordern konsequentes und strategisches Handeln, um eine Übernutzung der Wasserressourcen zu vermeiden und die wichtigen Leistungen dieser Ökosysteme dauerhaft zu gewährleisten. In den letzten Monaten wurden die Managementpläne und Maßnahmenprogramme für den dritten und somit entscheidenden Bewirtschaftungszyklus der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) veröffentlicht. Doch das Ambitionsniveau der vorliegenden Bewirtschaftungspläne spiegelt diese Herausforderungen nicht wider. Auch der Entwurf der Nationalen Wasserstrategie macht zur fristgemäßen Umsetzung der WRRL keine konkreten Aussagen.
Wir wollen mit Ihnen beim diesjährigen Forum die aktuelle Bewirtschaftungsplanung diskutieren: Wie stellen wir eine zukunftsgerechte Gewässerbewirtschaftung sicher? Ist der von manchen Bundesländern verfolgte Transparenzansatz WRRL-konform? Welche Ansprüche lassen sich vom Klimabeschluss des Bundesverfassungsgerichtes ableiten? Welche Hebel existieren, um die Umsetzung der WRRL voranzubringen?
Weitere Informationen: https://www.gewaesserschutzforum.de
Das Programm finden Sie hier: https://www.wrrl-forum.de/programm2022/
Für Anmeldung: https://www.nabu.de/wir-ueber-uns/veranstaltungen/32226.html
Im Rahmen des Aktionsnetz Kleingewässers wird die Grüne Liga Berlin e.V. eine Dialogveranstaltung am Packereigraben organisieren.
Wann: 27.08.2022
Treffpunkt: 11:00 Uhr am S-Bf. Waidmannslust, 13469 Berlin
Mehr über Aktionsnetz Kleingewässer entdecken: https://bln-berlin.de/aktionsnetz-kleingewaesser/
Unsere Flyer als PDF herunterzuladen: www.grueneliga.de/images/events/DialogPackereigraben27August22Flyer.pdf
Michael Bender (Stiftung Living Rivers) Tobias Schäfer, (WWF Deutschland), Patagonia und flow:europe veranstalteten am 11. Mai 2022 im Patagonia Store Berlin einen FlussFilmabend im Rahmen des nächsten World Fish Migration Day (21. Mai 22).
Aufgeführt wurden vier Kurzfilme sowie der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm "Was Fische wollen. Letzte Chance für den Tiroler Inn." von Christoph Walder. Er zeigt die Ursachen und Hintergründe des dramatischen Niedergangs des Tiroler Inns und gibt den engagierten Fischern und Naturschützern eine Stimme, die für die Rückkehr der frei fließenden Flüsse kämpfen.
Ein Trailer ist hier verfügbar: https://vimeo.com/567821999.
Theresa Schiller (WWF Deutschland), Tobias Schäfer (WWF Deutschland), Dr. Ruben van Treeck (IfB: Institut für Binnenfischerei) und Olaf Lindner (DAFV: Deutschen Angelfischverband) diskutierten in dem begleitenden, von Michael Bender (Stiftung Living Rivers) moderierten Austausch mit dem interessierten Publikum über Wildflüsse, Wanderfische und Wasserkraft und beleuchteten das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz, das derzeit im Bundestag diskutiert wird.
Am Sonnabend, den 9. Januar 2021 wird das diesjährige FlussFilmFest der GRÜNEN LIGA mit dem Film "From Source to Sea" eröffnet. In dem Film wird ein Aktivist begleitet, der mit einem Surfbord aus Plastikmüll den Rhein hinab fährt. Anschließend wird es mit Matthias Goerres, Sprecher des BUND Bundesarbeitskreises Meer und Küste eine Diskussion zur immer stärker zunehmenden Vermüllung mit Plastik in Flüssen geben. Insgesamt werden in diesem Jahr vier Filme über Flüsse in Europa gezeigt. Die Auswahl der diesjährigen Streifen befassen sich weiter mit der Rückkehr des Bibers in der Saale (Thüringen), die wirtschaftlichen und kulturellen Interessenskonflikte entlang der Rhône (Frankreich) und die hoffnungsvollen Proteste gegen die Wasserstraße E40 an der Weichsel (Polen). Corona-bedingt werden die Filme in diesem Jahr erstmalig online präsentiert.