Die GRÜNE LIGA begrüßt ausdrücklich die Entscheidung der EU-Kommission, dem umstrittenen Lithiumabbauprojekt der Zinnwald Lithium GmbH keinen Status als „strategisches Projekt“ im Rahmen des EU-Gesetzes über kritische Rohstoffe (CRMA) zu verleihen. Dieser Erfolg ist ein direktes Ergebnis des entschlossenen und gut begründeten Widerstands der GRÜNEN LIGA gemeinsam mitBürgerinitiativen aus Bärenstein, Liebenau, Zinnwald und der tschechischen Organisation Cinvald z.s.
Bereits im Herbst 2024 hatten die Initiativen, unterstützt von Umweltverbänden, ein detailliertes Schreiben an die EU-Kommission übermittelt. Darin wurde dargelegt, warum das Vorhaben nicht nur ökologisch hochriskant, sondern auch wirtschaftlich fragwürdig und sozial nicht verantwortbar ist. Die Zinnwald Lithium GmbH hatte sich trotz fehlender Machbarkeitsstudien und massiver öffentlicher Bedenken um eine Privilegierung als strategisches Projekt beworben, was mit erheblichen Vorteilen bei Genehmigung und Förderung verbunden gewesen wäre.
Die GRÜNE LIGA feiert 35 Jahre Umweltaktivismus und Engagement für die Natur. Seit dreieinhalb Jahrzehnten setzen wir uns unermüdlich für die Belange von Natur, Landschaft und Menschen ein.
Wir sind ein vielfältiges Netzwerk ökologischer Bewegungen – in Ostdeutschland verwurzelt, aber auch in Brüssel und Madagaskar aktiv. Wir errichten Krötenschutzzäune, pflegen Streuobstwiesen und veranstalten Parlamentarische Abende. Wir kämpfen vor Gericht gegen Braunkohletagebaue und richten alljährlich „Europas größte ökologische Erlebnismeile“ am Brandenburger Tor in Berlin aus. Genauso vielfältig wollen wir unser Jubiläum feiern mit
Wie können wir d
en Wohnungsbestand in Deutschland an die veränderten individuellen, gesellschaftlichen und energetischen Anforderungen anpassen? Arthur Haus, unser Referent für Wohnen, stellt im öffentlichen Teil unserer Bundesmitgliedersammlung am Samstag, 29. März 2025 den aktuellen Stand der Projekte des Bundesverbandes der GRÜNEN LIGA zum Thema Wohnen vor.
Der Fokus liegt auf der Weiterentwicklung bestehender Wohnungen und Häuser. Hier treffen die Fragen der energetischen Sanierung, der Barrierefreiheit und des gemeinschaftlichen Wohnens zusammen. Arthur Haus zeigt, welche erfolgreichen Ansätze es gibt und wie die GRÜNE LIGA mit verschiedenen Formaten die politische und gesellschaftliche Diskussion in diesem Bereich vorantreibt.
Die Bewältigung ökologischer und sozialer Krisen erfordert eine zukunftsorientierte Politik. Rückschritte sind nicht akzeptabel. Es ist entscheidend, finanzielle Ressourcen in Bereiche zu lenken, die eine nachhaltige Zukunft sichern. Sauberes Wasser, reine Luft und gesunde Böden sind unverhandelbar für den Erhalt unseres Planeten. Klimaschutz und Artenvielfalt müssen fest auf der politischen Agenda stehen. Demokratische Entscheidungen brauchen eine starke Zivilgesellschaft, die sich gegen Desinformation und soziale Spaltung stellt.
Im Bundestagswahlkampf 2025 hat der Deutsche Naturschutzring (DNR) Wahlprüfsteine zu wichtigen umwelt- und klimapolitischen Themen an die im Bundestag vertretenen Parteien geschickt. CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und FDP haben auf diese Fragen geantwortet. Die AfD wurde aufgrund ihrer Positionen zu Klimaschutz, Menschenrechten und demokratischen Grundwerten nicht einbezogen.
Vor wenigen Tagen endete die 29. Weltklimakonferenz in Baku (Aserbaidschan). Zwar mit einem windelweichen Kompromiss in Sachen Klimafinanzierung, aber immerhin mit einer Einigung. Das kann in Zeiten großer geopolitischer Unruhe durchaus als Erfolg verbucht werden.
Ab 2035 sollen jährlich Klimazahlungen in Höhe von 300 Mrd. US-Dollar an Entwicklungsländer fließen, damit diese in Klimaschutz und Anpassung an die Erderwärmung investieren können. Das ist zwar dreimal so viel, wie für die Zeit von 2020 bis 2025 ausgehandelt wurde, dennoch aber nur ein Bruchteil der eigentlich benötigten 1.300 Milliarden US-Dollar. Gegenwind kam vor allem aus den Staaten, deren Hauptgeschäft immer noch fossile Energien sind.