Der in der Wasserrahmenrichtlinie festgelegten Gesetzgebung droht die Abschwächung. Damit ist der Schutz unserer Gewässer in Gefahr. Derzeit überprüft die EU im sogenannten „Fitness-Check“, ob die in der WRRL vorgesehenen Maßnahmen, die alle EU Mitgliedsländer zum Schutz von Flüssen, Seen, Küstengewässern und Grundwasservorkommen verpflichtet, noch zweckdienlich sind. Dazu hat die EU-Kommission Ende September eine Bürgerbefragung gestartet, über welche europäische Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung beisteuern können.
Berlin, 9. Oktober 2018. Hundert europäische Umwelt- und Naturschutzverbände starten heute bis zum 4. März 2019 eine gemeinsame Kampagne, um Bürgerinnen und Bürgern in allen EU-Mitgliedsstaaten den Wert einer starken europäischen Gesetzgebung zum Schutz unserer Gewässer und unseres Grundwassers mit alltagsnahen Botschaften und Bildern vor Augen zu führen.
Hintergrund der Initiative ist eine Ende September gestartete Bürgerbefragung der EU-Kommission zur EU-Wasserrahmenrichtlinie. Die Richtlinie verpflichtet alle EU-Mitgliedstaaten, Maßnahmen zum Schutz von Flüssen, Seen, Küstengewässer und Grundwasservorkommen umzusetzen. In einem sogenannten „Fitness Check“ überprüft die EU derzeit, ob diese Vorgaben noch zweckdienlich sind. An der öffentlichen Befragung können sich alle europäischen Bürgerinnen und Bürger beteiligen.
Heute stellte das Bündnis 'Stoppt die Gülleverschmutzung' ihre Positionen bei Umweltministerin Svenja Schulze vor. Die GRÜNE LIGA war durch Michael Bender, Leiter der Bundeskontaktstelle Wasser vertreten (2. von rechts).
Hintergrund inhaltliche Position: http://www.wrrl-info.de/docs/wrrl_info33.pdf
Berlin, 07.06.2018. ALLES IM FLUSS, eine bürgerschaftliche Initiative, engagiert sich mit Unterstützern aus Zivilgesellschaft, Unternehmen, Politik und Verwaltung gegen die zunehmende Plastikflut und Vermüllung an Berlins Ufern und Gewässern.
Berlin, 31.05.2018. Knapp 92 Prozent der deutschen Oberflächengewässer verfehlen derzeit die ökologischen Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie – denn die typische Vielfalt von Tieren und Pflanzen fehlt oder ist verändert. Europaweit festgelegte Grenzwerte für besonders giftige und schlecht abbaubare Chemikalien werden zudem in praktisch allen Gewässern überschritten.
Aus diesem Grund engagieren sich BUND, DNR, NABU, GRÜNE LIGA und WWF gemeinschaftlich, um den Zielen der Wasserrahmenrichtlinie endlich die politische Priorität einzuräumen, die ihnen gebührt. Finger weg von der Wasserrahmenrichtlinie, lautet die klare Botschaft der vier Umweltverbände und des Dachverbandes DNR. Die Verbände sind Teil der „Living Rivers Europe“-Koalition, die die europäischen Dachorganisationen der fünf Organisationen ins Leben gerufen haben.