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Wir kämpfen für den rechtzeitigen Ausstieg und ein Verbot neuer Tagebaue
FlussFilmFest-Tour 2019
Acht Filmfeste für den Gewässerschutz (Shakawe, Botswana von W. Uys)
Tagung: Kernkraftwerke in der DDR - Geschichte und Widerstand
am 16. November 2019 in Berlin

Tour de Natur auf dem Weg ins Wendland

tour de natur img 8096 originalgroesseAm 20. Juli startete die 29. Tour de Natur und zum zweiten Mal war der Auftakt in Hamburg. Klimakrise und Klimaschutz ziehen sich wie ein roter Faden durch die Protestradtour, so auch durch die erste Etappe, die von Borgfelde durch den Alten Elbtunnel und über die Elbinsel sowie durch die Hafencity ins Hamburger Zentrum führte. Heute erreicht die Tour das Wendland, wo es zahlreiche gemeinsame Aktionen mit der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg geben wird.

Gemeinsam mit den Aktiven gegen die Schließung des Haltepunkts Leitstade werden die rund 100-120 Radler*innen eine Fotoaktion machen und sich für den Erhalt des Bahnhofs Leitstade und eine Ertüchtigung der Wendlandbahn einsetzen. Eine klimafreundliche Mobilität muss Alternativen zum Auto schaffen, gerade auch in ländlichen Regionen.

Am 24. Juli bleiben die Umweltaktivist*innen vor Ort. Von 9:45 bis 10:30 Uhr wird auf dem Marktplatz Hitzacker einer Kundgebung mit Aktionstheater zum Thema Atommüll stattfinden.  Anschließend finden Workshops und Exkursionen statt. Der Themenfokus liegt auf Atomkraft, von physikalischen Grundlagen bis zum aktuellen Stand des Standortauswahlgesetzes für Atommüll-Endlager. Um 20 Uhr startet in der Aula der Freien Schule ein Konzert mit Straßen- und Aktionsmusiker Salossi, der u.a. mit Klaus dem Geiger und Heinz Ratz gespielt hat.

Am 25. Juli radelt die Tour de Natur über Dannenberg nach Gorleben. Nach einem Stopp an der Castorverladeanlage in Dannenberg und einer Mittagspause im Gasthof Wiese in Gedelitz erreicht die Raddemo Gorleben. Von 14:15 bis 15:00 Uhr findet am Erkundungsbergwerk eine Kundgebung gemeinsam mit der Bürgerinitiative Umweltschutz statt. Nach einer symbolischen Umzingelung des sogenannten „Schwarzbaus“ per Rad werden die Radler*innen neben der Beluga Aufstellung nehmen, um gegen Gorleben als mögliches Atommüll-Endlager zu demonstrieren. Mit ihrem Aktionstheater geben sie in wenigen Minuten Einblick in die Verstrickung von Atomwirtschaft,  Politik und Wissenschaft. Die weitere Strecke führt über Pevestorf mit einem Besuch bei der Ökosafterei Voelkel  nach Lenzen auf der brandenburgischen Elbseite.

Die Tour 2019 endet am 3. August in Stralsund.

Termine

Alles bloß kein Fleisch?!
26 Oktober 2019
10:00 - 15:00
Netzwerk21Camp in Berlin
12 November 2019
FMP1, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin
Gewässerschutzforum der Umweltverbände
15 November 2019
11:00 - 13:00
Umweltbundesamt (UBA), Wörlitzer Platz 1, 06844 Dessau-Roßlau
Kernkraftwerke in der DDR - Geschichte und Widerstand
16 November 2019
10:00 - 16:00
Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

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