Anlässlich des Weltwassertages am 22. März zeigen die GRÜNE LIGA Thüringen gemeinsam mit dem Kino mon ami Weimar, der Stabsstelle Klimaschutz und der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen e.V. am Samstag, 21. März 2026 drei Filme, die auf die globale Bedeutung von Wasser aufmerksam machen. Der Tag wurde 1993 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um die Ressource Wasser jährlich in den Fokus zu rücken.
Vincent ist ein junger Buckelwal und der Sohn des letzten Walsängers. Der magische Gesang der Walsänger besitzt die Macht, die Meere zu bewahren und zu heilen. Nach einem tragischen Unfall werden Vincents Eltern von den Tiefen des Ozeans verschlungen. Jahre später erwacht aus dem schmelzenden Eis ein uraltes, dunkles Wesen, das die Welt der Ozeane bedroht. Um der Gefahr zu begegnen, muss Vincent zu seinen Ursprüngen zurückfinden und sein eigenes Lied entdecken. Dabei bekommt er Hilfe von Walter, seinem besorgten Putzerfisch-Freund, und Darya, einem vorlauten Orca. Das Unterwasserabenteuer erzählt von Verlust und der Suche nach der eigenen Stimme. Es setzt zugleich ein kraftvolles Zeichen für den Schutz der Ozeane und dafür, gemeinsam für das einzustehen, was uns am Herzen liegt. DE 2026, 91 min, FSK 6, R: Reza Memari >>> Filmvorschau
Die Dokumentation präsentiert einen atemberaubenden Blick unter eine bislang verborgene Wasseroberfläche. Sie nimmt das Publikum mit auf eine spektakuläre Reise durch die verhältnismäßig wenig erforschte, raue und unglaublich faszinierende Nordsee. Zwischen tosenden Wellen und geheimnisvollen Tiefen entfaltet sich das verborgene Leben im Meer – mit eindrucksvollen Bildern, seltenen Tierbegegnungen und berührenden Geschichten aus einer Welt im Wandel. Ein visuell überwältigendes Naturerlebnis, das Staunen weckt und zum Nachdenken über unseren Umgang mit den Meeren anregt. NL 2025, 89 min, FSK 0, R: Mark Verkerk >>> Filmvorschau
Der Māori-Flusswächter Ned Tapa nimmt uns mit auf eine Kanufahrt auf dem Whanganui River in Aotearoa, Neuseeland. Der 320 Kilometer lange Fluss ist der erste Fluss weltweit, der als juristische Person anerkannt wurde. Seit über 150 Jahren kämpfen die Māori leidenschaftlich für den Schutz ihrer heiligen Lebensader. Auf diesem spirituellen Wasserweg teilen die Reisenden Geschichten von Widerstandskraft, Zerstörung und Heilung. Durch den Geist des Flusses als Begleiter und Erzähler reflektiert der Film über indigene Weisheit, die Verbundenheit allen Lebens und die globale Bewegung für die Rechte der Natur. Entstanden ist ein filmischer Aufruf dazu, unsere aktuellen Wertesysteme gegenüber der Natur und der Gemeinschaft zu prüfen – und sie grundlegend zu überdenken. NL/NOR/NZL 2024, 88 min, FSK 12, OmU, R: Petr Lom >>> Filmvorschau
Die Veranstaltung ist kostenfrei.