Nur mit Neubau lassen sich die aktuellen Herausforderungen im Bereich Wohnen nicht lösen. Der Schlüssel für bezahlbares, bedürfnisgerechtes und klimaneutrales Wohnen liegt im Bestand. Die GRÜNE LIGA setzt sich daher für eine sozial-ökologische Bau- und Wohnungspolitik ein, die die Bedürfnisse der Bewohner*innen sowie die planetaren Grenzen gleichsam berücksichtigt. Wir erzeugen Sichtbarkeit für innovative Politikinstrumente, unterstützen den Austausch zwischen Kommunen, Zivilgesellschaft und Wohnungswirtschaft und setzen uns für eine breite Umsetzung progressiver Ansätze ein.

Die Datenbank mit Wohnberatungs-, Vermittlungs- und Förderangeboten erreicht Ihr unter https://grueneliga.de/wohnraum-datenbank.
Die Mediensammlung mit Links zum Sehen, Hören und Lesen rund um das Thema Wohnen findet Ihr unter https://grueneliga.de/wohnraum-medien.
Die Handreichung "Wie geht es weiter?" mit Anregungen und Tipps für Untermiete, Umbau und gemeinschaftliches Wohnen könnt Ihr hier herunterladen: https://grueneliga.de/wohnraum-handreichung.
Bezahlbarer Wohnraum ist schwer zu finden - insbesondere für marginalisierte Personen. Viele Kommunen und soziale Träger unterstützen daher durch Vermittlung und teilweise auch Untervermietung von Wohnraum. Ob soziale Wohnraumakquise bzw. -vermittlung oder Ankauf von Belegungsrechten: Viele Prozesse ähneln sich - insbesondere bei der Ansprache privater Eigentümer*innen. Um den Wissensaustausch zu fördern, haben die GRÜNE LIGA, die Welcome Alliance und Tür an Tür ein neues Vernetzungsformat initiiert.
Im Themenfeld suffizientes Wohnen hat die GRÜNE LIGA die folgenden vier Angebote geschaffen:
1. Mediensammlung Wohnen
In unserer Mediensammlung haben wir Videos, Artikel und Radiobeiträge gesammelt. Sie zeigen u.a. Einfamilienhäuser, die zu Mehrgenerationenhäusern umgebaut werden sowie Senioren-WGs, aber auch Argumente für eine suffiziente Wohnungspolitik.
Der Bau- und Wohnsektor steht vor der zentralen Herausforderung, die ökologischen Auswirkungen drastisch zu reduzieren und gleichzeitig bezahlbaren sowie bedarfsgerechten Wohnraum bereitzustellen. Bisher konzentriert sich die Klimaschutzpolitik im Gebäudebereich vor allem auf die Frage, welche Energiequellen genutzt werden und wie durch Sanierungsmaßnahmen die Suffizienz gesteigert werden kann.
Gleichzeitig untergräbt der steigende Wohnflächenverbrauch pro Kopf die Fortschritte, die durch Effizienzsteigerungen erzielt werden. Dieses Phänomen hat die Emissionen im europäischen Gebäudesektor zwischen 1990 und 2018 sogar um 32 % anwachsen lassen.