Berlin, 05.12.2024. Heute hat das Berliner Abgeordnetenhaus das „Schneller-Bauen-Gesetz“ verabschiedet. Damit manifestiert die Berliner schwarz-rote Koalition ihre Abkehr vom Natur- und Klimaschutz zugunsten einer Privilegierung des Bauens um jeden Preis.
Die massive und begründete Kritik von Naturschutzverbänden sowie die Proteste von rund 2.500 Bürger*innen, die sich im Rahmen einer Mailaktion für mehr Naturschutz im Schneller-Bauen-Gesetz eingesetzt hatten, ignorierten die Abgeordneten weitestgehend.
Wenn Sie mehrere Jahre in einer Wohnung bzw. einem Haus gelebt haben, verbinden Sie wahrscheinlich viele schöne Erinnerungen damit. Außerdem haben Sie viel Zeit und Geld investiert. Veränderungen fallen daher nicht unbedingt leicht.
Egal, ob Sie in Ihrer aktuellen Wohnung alt werden oder lieber umziehen möchten: Es lohnt sich früh darüber nachzudenken, welche Schritte notwendig sind, um Ihre Vorstellungen umzusetzen. Der Begriff Wohnung bezieht sich hier auf alle abgeschlossenen Wohneinheiten, d.h. auch Einfamilienhäuser.
Die Handreichung zeigt Ihnen Möglichkeiten auf und beantwortet typische Fragestellungen. Der Fokus liegt dabei auf Veränderungen in der Wohnung bzw. auf dem eigenen Grundstück durch Untermiete, Umbau oder gemeinschaftliches Wohnen.
Die Publikation kann hier heruntergeladen werden: Handreichung (PDF 2,0 MB)
Die GRÜNE LIGA und der Verband Wohneigentum stellen in einer Webinarreihe Möglichkeiten zur (gemeinschaftlichen) Gestaltung des Wohnens im Alter vor.
Verfügst Du in Deiner Wohnung bzw. Deinem Haus über mehr Platz als Du brauchst? Wünscht Du Dir eine Wohnung, die zentraler gelegen ist oder eine gemeinschaftliche Wohnform? Denkst Du über einen Umbau nach?
Die eingeladenen Referent*innen stellen Beispiele vor und stehen anschließend für Fragen zur Verfügung.
Den Auftakt der Webinarreihe bildet am Mittwoch, 13. November 2024 von 19 bis 20:30 Uhr:
Alternative Wohnformen im Alter
Berlin, 14.10.2024. Nach dem Auszug der Kinder werden große Wohnungen meist von ein bis zwei Personen bewohnt. Das gilt insbesondere für Einfamilienhäuser. Eine aktuelle Studie des Verband Wohneigentums zeigt, dass ein Drittel der befragten Wohnungseigentümer*innen im Alter ihre Wohnsituation verändern will und umziehen oder ihr Haus umbauen und einen Teil vermieten möchte.
„Im Bestand besteht die Chance vergleichsweise günstig und ressourcenschonend Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig altersgerechte Wohnformen zu unterstützen“, sagt René Schuster, Bundesvorstand der GRÜNEN LIGA. „Es wäre fahrlässig sich lediglich auf Neubau zu versteifen.“
Wie können Kommunen ungenutzten Wohnraum mobilisieren und dabei unter Umständen sogar eine soziale Wohnraumversorgung erreichen? Dieser Frage gehen wir in unserem Webinar am Montag, 30. September 2024 um 14 Uhr nach. Drei Kommunalvertreter*innen werden Förderprogramme vorstellen, die auf verschiedene Weise ungenutzten Wohnraum mobilisieren. Neben Wohnraumversorgung geht es dabei auch um sozialen Zusammenhalt.
Nach den Vorträgen wird jeweils Raum für Fragen sein. Die Veranstaltung dauert 1,5 Stunden. Wir bitten um Anmeldung bis 29. September an wohnflaeche[at]grueneliga.de.
Es stellen sich vor: