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Steckbriefe

Steckbrief: Intelligente Pufferzonen – eine Lösung für den Wasser- und Phosphorrückhalt sowie die Stickstoffsenkung

In einer Vielzahl von Ländern verschlechtert sich die Qualität von Oberflächen- und Grundwasser zunehmend. Einer der Hauptgründe hierfür ist das ungenügende Management der landwirtschaftlichen Bodennutzung. Eine Lösung kann die Umsetzung von Pufferzonen darstellen. Diese Zonen können Pufferstreifen an Wasserläufen sein. Sogenannte intelligente oder integrierte Pufferzonen sind komplett mit dem Acker verbunden und fangen den Oberflächenabfluss und Grundwasserstau von Ackerflächen auf. Obwohl Pufferzonen nur eine kleine Fläche in Anspruch nehmen, verbessern sie die Wasserqualität des landwirtschaftlichen Wassereinzugsgebiets aufgrund der Filterfunktion gegenüber Nährstoffen in Oberflächen- und Grundwasser.

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Der Download des Steckbriefes ist hier möglich (PDF 429KB).

Steckbrief: Paludikultur – Wiedervernässung und Bewirtschaftung von degradierten Mooren

Die Abkehr von der konventionellen Landwirtschaft und die Hinwendung zur Wiedervernässung und eine an Feuchtgebiete angepasste Produktion von Schilfgras, Holz oder anderer Vege- tation sowie Viehzucht können sich auf derzeit entwässerten, trockengelegten und daher degenerierten Moorstandorten vor- teilhaft auf Klima, Wasser und Biodiversität auswirken. Ent- wässerte Moore, welche für die konventionelle entwässerte Landwirtschaft genutzt werden, verursachen erhebliche Nähr- stoffverluste sowie Emissionen bis zu >50 t CO2 /ha/a (im Ex- tremfall mehr als 70 t/ha/a). Nach der Wiedervernässung von degradierten Moorflächen bietet Paludikultur Alternativen für die land- und forstwirtschaftliche Nutzung. Die ökologi- schen Vorteile sind vielfältig, die CO2-Vermeidungskosten sind gering.
Pilotprojekte zeigen, dass die Produktion von hochqualitativen Hölzern (Erle), Fasern und Baustoffen (Gemeines Schilfrohr, Rohrkolben und Seggen) sowie von wachsenden Substraten (Torf) wirtschaftlich sinnvoll sein kann. Als hydrologische Puf- ferzonen um Naturschutzgebiete angelegt, kann Paludikultur zur hydrologischen Wiederherstellung natürlicher – bei- spielsweise NATURA2000-Gebiete – beitragen, welche derzeit trockengelegt sind.

Die Agrarsubventionen für eine entwässerte Landwirtschaft unter der GAP wirken jedoch der weiteren Etablierung der Paludikultur entgegen. Zeitgleich werden einige Formen der Paludikultur nicht durch die GAP finanziert.

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Der Download des Steckbriefes ist hier möglich (PDF 326KB).

Steckbrief: Mikroplastikbelastung in Gewässern

Kunststoffe sind zu einem wesentlichen Bestandteil unserer Le- bensumwelt geworden und übernehmen vielfältige Aufgaben im häuslichen, gewerblichen und industriellen Bereich.


Die Verschmutzung der Umwelt durch Plastikmaterialien nimmt im- mer größere Ausmaße an. Weltweit wird heute die 170-fache Menge an Plastik produziert wie noch vor 60 Jahren. Schätzungen zufolge gelangen bis zu 10 % dieses Plastiks in die Ozeane, wo es sich an- sammelt und kaum abgebaut wird. Die Müllstrudel im Meer erfuhren in der Vergangenheit viel mediale Aufmerksamkeit, aber die Plastik- verschmutzung betrifft auch unsere Binnengewässer und in nahezu allen Bereichen dieser Erde wurde Mikroplastik nachgewiesen. Die Folgen dieser Plastikwelle sind noch nicht absehbar.

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Der Download des Steckbriefes ist hier möglich (pdf 401KB).

Termine

Ein Einblick in die Gewässerkartierung am Beispiel der Erpe
24 April 2024
13:30 - 16:00
Von Tesla lernen? Planung zwischen Beschleunigung und Beteiligung – Konferenz
24 April 2024
14:00 - 17:00
RepairCafe Tharandt
24 April 2024
17:00 - 19:00
Ökomarkt am Kollwitzplatz
25 April 2024
12:00 - 19:00
Kollwitzplatz, Prenzlauer Berg, Berlin

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