Ein weiterer Braunkohletagebau in der Lausitz? Nein danke! 1.900 Hektar Land mit Dörfern, Straßen, Seen und Wäldern soll der neue Tagebau verschlingen, Vattenfall hat den Sinn des Wortes "Energiewende" offensichtlich nicht verstanden. Erheben Sie jetzt Einspruch gegen den neuen Tagebau!
Zum Auftakt der Öffentlichkeitsbeteiligung im Verfahren für den neuen Tagebau Welzow-Süd II bestärkt ein breites Bündnis aus betroffenen Bürgern, Umweltverbänden und der klima-allianz deutschland seine Kritik an der geplanten weiteren Zerstörung von Dörfern, Kultur und Natur zugunsten der klimaschädlichen und energiepolitisch unzeitgemäßen Braunkohleverstromung.
Bewohner der von Vattenfalls Braunkohlenbergbau betroffenen Region in Deutschland wenden sich gemeinsam mit Umwelt- und Klimaschutzverbänden, darunter die GRÜNE LIGA, mit einem Brief an den schwedischen Minister Peter Norman.
Für den 6. Januar 2013 rufen die vom Braunkohlentagebau bedrohten Dörfer nun bereits zum sechsten Mal zu einem Sternmarsch auf. In drei Gruppen laufen die Teilnehmer von den Orten Grabko, Kerkwitz und Atterwasch zu einem gemeinsamen Treffpunkt. "Wir fordern von der Landesregierung die sofortige Beendigung des Planverfahrens und eine lebenswerte Zukunft für unsere Dörfer." sagt Silvia Borkenhagen aus Grabko, eine der Organisatoren des Sternmarsches. Die Umweltgruppe Cottbus der GRÜNEN LIGA unterstützt das Anliegen.
Nach Berufung der neuen Mitglieder des Kernenergiebeirates Mecklenburg-Vorpommern durch den Minister für Inneres und Sport hat gestern in Schwerin die konstituierende Sitzung des Kernenergiebeirates stattgefunden. Der Kernenergiebeirat hat 16 Mitglieder, für die GRÜNE LIGA e.V. wurde Matthias Baerens in den Beirat berufen. Er löst in dieser Funktion Dr. Henning Klostermann ab, dem die GRÜNE LIGA für sein jahrelanges Engagement im Beirat dankt.