Wurde für den Tagebau Nochten verfassungswidrig ein Wald enteignet? Noch hat das Bundesverfassungsgericht sich dazu nicht geäußert. In einem Webinar am 26. August 2026 um 18 Uhr erklärt Rechtsanwalt Dr. Philipp Schulte die Argumentation der betroffenen Grundeigentümer*innen. Das Webinar „Mit Recht gegen die Klimakrise?“ wird veranstaltet von Green Legal Impact, die dazu schreiben:
Immer mehr Bürgerinitiativen setzen sich vor Ort mit den Auswirkungen neuer Rechenzentren auseinander – vom hohen Wasser- und Energieverbrauch bis hin zum Flächenbedarf. Um diese Initiativen miteinander ins Gespräch zu bringen, lädt die GRÜNE LIGA im Rahmen ihres Halbjahrestreffens am Samstag, 7. November 2026 ab 11 Uhr zur Vernetzung nach Berlin ein.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Nodes of Resistance statt. Der genaue Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben.
Die Europäische Union berät aktuell auf Vorschlag der konservativen Fraktion über Änderungen im europäischen Pestizidrecht. Umwelt- und Gesundheitsorganisationen warnen davor, dass wichtige Schutzstandards abgeschwächt werden könnten. Nach Einschätzung des federführenden Pestizid Aktions-Netzwerks (PAN Germany) würden dadurch unter anderem Zulassungsverfahren für Pestizide erleichtert und der Schutz von Mensch, Natur und Umwelt erheblich geschwächt werden.
Berlin, 14.07.2026. Hitze, Dürreperioden, Starkregen und Überschwemmungen belasten die Menschen in Städten und Gemeinden immer stärker. Sie mindern die Lebensqualität, gefährden die Gesundheit und bedrohen die wirtschaftliche Entwicklung.
Bis 2050 wird Hitzestress weltweit allein aufgrund von Produktivitätseinbußen zu wirtschaftlichen Verlusten von 7,1 Billionen US-Dollar führen. Das World Economic Forum stuft die Gesundheitsbelastung der Beschäftigten und den damit verbundenen Verlust an Arbeitsproduktivität als eine der zentralen ökonomischen Risiken ein. Auch die gesundheitlichen Folgen sind immens. Eine halbe Million Menschen sterben jährlich weltweit an extremer Hitze. Hitze fordert mehr Todesopfer als Überschwemmungen, Hurrikane und Erdbeben zusammen und ist das tödlichste Klimarisiko.
Berlin, 07.07.2026. Ein breites Bündnis aus 110 zivilgesellschaftlichen Organisationen, Vereinen, Projekten, Verbänden und Medien fordert, die im Koalitionsausschuss beschlossenen Pläne zur Einschränkung des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) zu stoppen. Ihre Kritik: Durch die Pläne würden Journalist*innen und zivilgesellschaftlichen Organisationen künftig wichtige Informationen vorenthalten und das wichtigste Instrument gegen Korruption und Machtmissbrauch würde abgeschafft.