Brandenburg, 28.06.2026. Die anhaltende Hitze und Trockenheit verschärfen den Druck auf die Wasserressourcen in Brandenburg und anderen wasserarmen Regionen Deutschlands. Während Flüsse, Seen und Feuchtgebiete Wasser verlieren, Warnampel der Wasserversorger immer mehr auf Rot gehen, Böden austrocknen und die Landwirtschaft unter zunehmendem Stress steht, wird weiterhin über die Ansiedlung wasserintensiver Industrie und großer Rechenzentren diskutiert.
Die GRÜNE LIGA ist ein Netzwerk ökologischer Bewegungen. Unsere Mitgliedsgruppen entscheiden selbstständig über ihre Arbeitsschwerpunkte. Unser Bundesverband unterstützt die Gruppen dabei, mit ihren Themen überregional sichtbar und wirksam zu sein. Darüber hinaus arbeitet er direkt zu ausgewählten Themen von bundes- und europaweiter Bedeutung.
Wir leisten aktive Natur- und Umweltschutzarbeit vor Ort.
Wir setzen uns für die Verbreitung von Wissen und für den freien Zugang zu Umwelt- und Naturschutzinformationen ein.
Wir sind Anwältin von Natur und Umwelt und wirken auf politische und gerichtliche Entscheidungsfindungen ein.
Wir suchen den Dialog mit Entscheidungsträger*innen, um die Umsetzung unserer Ziele zu erreichen.
Dafür suchen wir ab September 2026 eine*n Mitarbeiter*in im Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ), die*der sich mit kreativen Ideen und viel Engagement in der Öffentlichkeitsarbeit und der politischen Arbeit der GRÜNEN LIGA einbringt.
Die GRÜNE LIGA ist Teil der Initiative „Wildnis in Deutschland“, die sich für die Entwicklung und Sicherung von Wildnisgebieten einsetzt. Im Frühjahr diesen Jahres hat die Initiative eine neue Broschüre herausgebracht, die diverse Wildnisräume in Deutschland vorstellt und auf die Herausforderungen aufmerksam macht, vor denen diese Gebiete stehen.
Berlin/bundesweit, 22.06.2026. Raus aus der eigenen Blase, rein in die Gummistiefel: 58 Aktivist*innen und Engagierte haben bei der Dialog-Aktion „Hof mit Zukunft – Aktivismus trifft Landwirtschaft“ mitgemacht und insgesamt 31 Landwirtschaftsbetriebe in ganz Deutschland besucht. Beim gemeinsamen Anpacken über zwei volle Arbeitstage haben Bäuer*innen und ihre Besucher*innen viel diskutiert, neue Perspektiven kennengelernt und Vorurteile abgebaut.
Dresden, 15.06.2026. Das Verwaltungsgericht in Dresden hat am 15. Juni die Genehmigung für den geplanten 2. Bauabschnitt der K 9281, die sogenannte Spreestraße zwischen Spreewitz und Neustadt, gekippt. Damit ist ein Straßenbauprojekt gestoppt, das nach bisher bekannten Angaben mehr als 30 Millionen Euro kosten sollte, aber laut Planungsunterlagen lediglich eine Reisezeitverkürzung von 48 Sekunden gebracht hätte.