Themen:
+ EEG-Biomasseförderung setzt Trinkwassersicherheit und Gewässerschutz aufs Spiel
+ Wichtige Wasserbewirtschaftungsfragen im Elbe- und im Rheingebiet
+ Wasserentnahmeentgelt 2014: 13 Länder, Spitzenreiter NRW
"Wasser ist keine übliche Handelsware, sondern ein ererbtes Gut, das geschützt, verteidigt und entsprechend behandelt werden muß."
[Wasserrahmenrichtlinie, 1. Erwägungsgrund]
Themen:
+ Ökosystemleistungen von Flussauen
+ Deichrückverlegungen in Sachsen-Anhalt
+ WWF-Aueninstitut überprüft sächsische Hochwasserstrategie
+ Umweltminister beschließen nationales Hochwasserschutzprogramm
Themen:
+ Reaktionen nach der Flut Mai/Juni 2013
+ Gewässerbelange beim Hochwasserschutz
+ Wasserentnahmeentgelte 2012/2013
Hochwasser gehören zur natürlichen Dynamik von Fließgewässern. Sie kehren in unregelmäßigen Abständen und unterschiedlicher Ausprägung wieder und können das Bett und den Lauf eines Gewässers sowie dessen Überflutungsbereiche landschaftsprägend umgestalten. Bach- und Flussauen gehören zu den besonders artenreichen, aber auch besonders gefährdeten Lebensräumen Mitteleuropas.In den oft dicht besiedelten Flusstälern in Deutschland geht von Hochwassern zugleich eine hohe Gefahr für Siedlungen und Infrastruktureinrichtungen aus. Während außerhalb von Ortschaften mehr Raum für die natürliche Überflutungsdynamik geschaffen werden sollte, zielt das Hochwasserrisikomanagement im besiedelten Raum auf die Minimierung von Schäden durch Überflutungen ab. Der technische Hochwasserschutz mit Eindeichungen und Stauhaltungen ist ein klassisches Konfliktfeld für den Gewässerschutz, insbesondere durch die europäische Richtlinie zum Hochwasserrisikomanagement wird künftig jedoch eine bessere Abstimmung zwischen beiden Handlungsfeldern gefordert.