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Studie der TU München belegt: Insektensterben geht munter weiter

schmetterlingBundesregierung muss nun endlich handeln

Das Insektensterben in Deutschland geht ungebremst weiter. Das belegen aktuelle Forschungsergebnisse. Seit wenigen Tagen liegt dazu eine neue Studie der Technischen Universität München vor. Die Münchner Wissenschaftler veröffentlichten sie in der aktuellen Ausgabe des  Fachmagazins Nature. Sie mussten feststellen, dass in Graslandschaften Deutschlands die Insekten zwischen 2008 und 2017 um 67 Prozent, in Wäldern um 40 Prozent, zurückgingen.

Die Forscher des Lehrstuhls terrestrische Ökologie untersuchten Insekten, Spinnen und Tausendfüßler an 290 Standorten in der Schwäbischen Alb, im Hainich in Thüringen sowohl als auch in der Schorfheide in Brandenburg. Besonders gravierend sei die Insektenabnahme auf Grasland, die von landwirtschaftlichen Nutzflächen umgeben sind.

 

Nach der gut kommunizierten Krefelder Studie, die einen Insektenrückgang von mehr als 75 Prozent in den letzten 27 Jahren nach dokumentierte, ist das nun eine Bestätigung dieses beängstigen Trends und eine neue Hiobsbotschaft.

 

Die GRÜNE LIGA fordert seit langem eine drastische Reduktion des Einsatzes von Pestiziden. Diese haben einen wesentlichen Einfluss auf das Insektensterben. Die Bundesregierung muss nun endlich handeln und das im September beschlossene Insektenschutzprogram in Gesetze und Verordnungen fassen. Diese lassen noch immer auf sich warten.

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