Wenn das Gras hochgewachsen und die Orchideen verblüht sind, ist es höchste Zeit, aus all dem gutes, kräuterreiches Bergwiesenheu zu machen. Heulagerzeit für reichlich 2 Wochen. Wie seit 1996 jedes Jahr im Juli.
Eine regelmäßige, späte Mahd der Wiesen ermöglicht es all den konkurrenzschwachen Pflanzen, sich auch langfristig gegen auf sonstigem, „normalen“ und gedüngtem Grünland dominierenden Gräsern behaupten zu können. Bei der Heutrocknung können die Samen nachreifen, durch das Wenden des Heus fallen sie aus. Kräuterreiche und blütenbunte Wiesen werden so erhalten. Ist das Wetter weniger heufreundlich, widmen wir uns den zahlreichen Feucht- und Nasswiesen. Auch diese müssen regelmäßig gemäht und beräumt werden um Artenvielfalt zu erhalten. Das teils von Hand gesenste Gras wird mit Planen von der Fläche gezogen, später per Hänger abgefahren oder mit großen Containern entsorgt. Mitunter kann das ganz schön anstrengend sein, mit vielen Gleichgesinnten jedoch auch motivierend! Während des Heulagers werden insbesondere die Wiesenkomplexe im Bielatal und der näheren Umgebung gemäht, aber auch einzelne Flächen in Glashütte oder am Geisingberg bei Altenberg bearbeitet.
Weitere Informationen unter: https://osterzgebirge.org/de/natur-pflegen/naturschutzeinsaetze/gruene-liga-aktionen/heulager-im-bielatal-baerenstein/