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Weltbodentag: Grüne Liga mahnt Vorrang des Bodenschutzgesetzes an – Ankündigung einer Evaluation ist „Schritt in die richtige Richtung"“

boden2Das Umweltweltnetzwerk GRÜNE LIGA mahnt anlässlich des Weltbodentags am 5. Dezember mehr Schutz für die „endliche Ressource“ Boden an. Der internationale Aktionstag wurde von der Internationalen Bodenkundlichen Union (IUSS) im Rahmen ihres 17. Weltkongresses im Jahr 2002 in Bangkok ernannt. Mit dem Tag soll ein jährliches Zeichen für die Bedeutung der natürlichen Ressource Boden gesetzt und für den Bodenschutz geworben werden.

„Unsere Böden sind eine essentielle, endliche Ressource. Sie bilden nicht nur eine Grundlage für eine ertragreiche Landwirtschaft, sondern sind auch ein Hort der Biodiversität“, sagt Dr. Josephine Sahner von der Grünen Liga. Böden bilden hochkomplexe, biodiverse Ökosysteme, die von großer Bedeutung für uns alle sind.

Das Umweltnetzwerk bezeichnet die im Koalitionsvertrag angekündigte Evaluation des Bundesbodenschutzgesetzes als einen „Schritt in die richtige Richtung“. Im Koalitionsvertrag wird festgehalten, dass das Gesetz den Herausforderungen des Klimaschutzes, der Klimaanpassung und den Erhalt der Biodiversität angepasst werden muss. Dies dürfe nun nicht in die Länge gezogen werden, sondern schnell umgesetzt werden, fordert Sahner.

Dem erst 1999 in Kraft getretenen Bundesbodenschutzgesetz müsse deutlich mehr Vorrang vor anderen Gesetzen gegeben werden. „Besonders kritisch ist aus unserer Sicht der Vorrang des Bundesberggesetzes und des Bauplanungs- und Bauordnungsrechts gegenüber dem Bundesbodenschutzgesetz, kritisiert die Ökologin.

„Generell ist ein effektiver Bodenschutz nur dann erfolgreich umsetzbar, wenn das Bundesbodenschutzgesetz nicht isoliert betrachtet wird, sondern der Bodenschutz auch in anderen Gesetzen kritisch überdacht wird, die unmittelbaren Einfluss auf den Boden haben können“, meint Sahner.

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