Cottbus, 13.05.2026. Ab dem heutigen 13. Mai ist die preisgekrönte Filmdokumentation „Lacoma – der Kohle im Weg“ nun frei im Internet abrufbar. Sie zeigt den Widerstand gegen die Abbaggerung des Ortes Lacoma durch den Braunkohletagebau Cottbus-Nord, der heute als „Cottbuser Ostsee“ bekannt ist. Die Umweltgruppe Cottbus präsentiert den von ihr selbst produzierten Film nun auf Vimeo und der Homepage www.der-kohle-im-weg.de. Am vergangenen Donnerstag wurde die Dokumentation auf dem Brandenburgischen Festival des Umwelt- und Naturfilms in Potsdam ausgezeichnet.
Cottbus, 10.05.2026. Es war, als ob die Lausitz nur darauf gewartet hätte, dass Menschen aus verschiedenen Regionen, verschiedenen Alters und unterschiedlichen Organisationen nach Cottbus gekommen sind, um für das Wasser in allen seinen Formen und Nutzungswecken zu kämpfen. Bei zahlreichen Workshops, Gesprächsrunden und Exkursionen wurde schnell klar: Wir können nur gemeinsam erfolgreich sein und werden. Mit vielen neuen Ideen, Kontakten und hoch motiviert reisten die Teilnehmenden ab.
Gerade hat der „Copernicus-Bericht“ (Europäischer Klimazustandsbericht) festgestellt, dass sich Europa schneller als alle anderen Kontinente erwärmt und massiv unter Dürren und Waldbränden leidet.
Doch der Kohlekonzern LEAG möchte den Klimaschutz lieber zurückdrehen: Wie die Wirtschaftswoche am 24. April aufdeckte, arbeitet die LEAG „hinter den Kulissen an einer Umkehr der Energiewende, wirbt für Braunkohle „made in Germany““. Der Zeitung liegt eine vertrauliche Präsentation der LEAG-Chefetage vor, mit der diese die Landespolitik in Sachsen und Brandenburg beeinflussen will. Der Plan ist, dass die Braunkohle „von der Verpflichtung zur Zahlung von CO₂-Kosten ausgenommen“ werden soll – ein Frontalangriff auf jeden gesetzlich verankerten Klimaschutz.
Der Lietzengraben, der Fließgraben und die Laake sind Nebengewässer der Panke und Teil des komplexen Gewässernetzes der ehemaligen Rieselfelder auf der Barnimer Hochfläche im Nordosten Berlins. Im Zuge der Siedlungsentwicklung wurden sie vielerorts vertieft, begradigt oder kanalisiert. Dennoch stellen sie einen bedeutsamen Lebensraum für zahlreiche, teils seltenen Tier- und Pflanzenarten dar.
Das Strandbad Cottbus/Chóśebuz verwandelt vom 7. bis 10. Mai 2026 unter dem Motto "zusammen fließen" die Ufer der Spree in einen lebendigen Lern- und Begegnungsort.
Trockene Sommer, sinkende Grundwasserspiegel und Nutzungskonflikte sind schon längst Normalität. Vor allem die Spree steht unter großem Druck von Dürren, fossilen Konzernen und intensiver Nutzung. Ziel ist es, die Wasserkrise sichtbarer zu machen, Zusammenhänge zu verstehen und Lösungen zu entwickeln. Das Festival bietet einen Raum, in dem Fakten, lokale Initiativen und politische Forderungen "zusammen fließen".