Steckbriefe
Gute Beispiele des Gewässerschutzes stellt die Bundeskontaktstelle Wasser in Steckbriefen zur Wasserrahmenrichtlinie vor.
Vorschläge für eine gute Sedimentmanagementpraxis im Elbegebiet zur Erreichung überregionaler Handlungsziele.
Das Sedimentmanagementkonzept der IKSE 2014 ist die erste fachliche Zuarbeit zu einem WRRL-Bewirtschaftungsplan, die sich speziell mit dem Sediment und dessen konkreter Bewirtschaftung auseinandersetzt.
Dies ist ein wichtiger Schritt, da ein unzureichender Sediment- status das Erreichen von Umweltzielen verhindert und Nutzungen beeinträchtigt. Das Konzept versucht in einem ganzheitlichen An- satz, die z.T. räumlich und zeitlich weit entfernten Ursache- und Wirkungszusammenhänge zu erfassen.
Auf Basis einer risikobasierten Analyse hinsichtlich der schiff- fahrtlichen, qualitatitiven und hydromorphologischen Wirkung von Sedimenten wurden umsetzungsorientierte Handlungsvorschläge entwickelt.
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Die wenigsten Flüsse und Bäche in Deutschland befinden sich in einem ökologisch guten Zustand. Um dies zu verändern, sind weitreichende Maßnahmen zur ökologischen Verbesserung der deutschen Gewässer erforderlich. Im Zuge des Emscher-Umbaus wurden viele der erforderlichen Schritte bereits vor vielen Jahren in die Wege geleitet. Die bereits 1992 begonnene Renaturierung des Emscher-Systems ist weltweit eines der größten Projekte die- ser Art. Sie ist Vorbild für Flussumbauten in aller Welt, besonders mit Blick auf den erzeugten Mehrwert der Maßnahmen durch die Verbesserung der urbanen Artenvielfalt und die Schaffung neuer Freizeit- und Lebensqualität entlang des neuen Flusses.
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Im Jahr 1994 wurde die AKTION BLAU – „Gewässerentwicklung in Rheinland-Pfalz“ gestartet. Dieses Aktionsprogramm verfolgt die landesweite Wiederherstellung naturnaher Gewässer und orientiert sich verstärkt an den Bewirtschaftungszielen der Wasserrahmen- richtlinie (WRRL) und der Umsetzung der Hochwasseraktionspläne. Bei der Realisierung stehen insbesondere die Gewässermorpho- logie und die ökologische Funktionsfähigkeit im Vordergrund.
Mit dem Ziel, die Synergien zwischen den beteiligten Akteuren und örtlichen Interessen noch stärker herauszuarbeiten und ef- fektiver zu nutzen, wurde die AKTION BLAU im Jahr 2011 durch ein symbolisches PLUS erweitert. An den Projekten beteiligen sich sowohl öffentliche Stellen des Landes, der Landkreise und der Kom- munen, als auch einzelne Bürger, z.B. durch Bachpatenschaften.
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Über Jahrhunderte unterlagen Fließgewässer in Deutschland er- heblichen Umgestaltungen, um Metropolen und Häfen als Trans- portwege zu verbinden. Zur Energiegewinnung wurden Flüsse aufgestaut und zur Bereitstellung von Trink- und Brauchwasser genutzt. Auen mussten landwirtschaftlichen Flächen weichen. Fließgewässer bieten aber ebenso Freizeit- und Erholungswert für den Menschen und wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen, die geschützt und erhalten werden müssen. Als intakte Ökosysteme sind Auen Orte großer Biodiversität und können erhebliche Hochwasserrisikovorsorge leisten. Um dies zu gewährleis- ten und ein nachhaltigeres Konzept der Gestaltung der Bundeswasserstraßen zu etablieren, wurde im Februar 2017 das Bundesprogramm „Blaues Band Deutschland“ von der Bundesregierung beschlossen.
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Die Wasserkraftanlage Öblitz ist als überströmbares, hochwasserneutrales Laufwasserkraftwerk konzipiert und linksseitig in die bestehende Staustufe Öblitz an der Saale integriert.
Der Ausbaudurchfluss beträgt 48 m3/s und die Nennfall- höhe 2,13 m. Die Anlage ist mit drei DIVE-Turbinen aus- gestattet, die eine Nennleistung von jeweils 300 kW und einen Nenndurchfluss von jeweils 16 m3/s besitzen.
Um abwärts wandernden Fischen eine gefahrlose Passage des Standorts zu ermöglichen, wurde an der Wasserkraft- anlage ein Leitrechen-Bypass-System nach EBEL, GLUCH & KEHL (2001) installiert. Nach zweijähriger Bauzeit nahm die Anlage im September 2017 den Probebetrieb auf.
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Die Eutrophierung der Gewässer im Albufera Nationalpark ist ein Problem seit in den 1960er Jahren das Ökosystem praktisch zusammengebrochen ist. Das konstante Bevölkerungswachstum in den Stadtgebieten, das Wachstum intensiven Reisanbaus und die Belastung durch die Industrie führten zum Verschwinden der Unterwasserpflanzen.
Um dieser Belastung entgegenzuwirken und den ökologischen Zustand der Umwelt zu verbessern, wurde das Projekt „Life Albufera“ ins Leben gerufen, wodurch zwischen 2007 und 2011 drei neue Feuchtgebiete geschaffen wurden, welche als Wasserreiniger fungieren. Die Feuchtgebiete erwiesen sich als effi- zient bei der Neutralisation der übermäßigen Nährstoffe im Gewässer, zur Verbesserung der Wasser- und Lebensqualität und gleichzeitig trugen sie zur Erfüllung der Ziele der EU-Wasserrahemenrichtlinie (WRRL), der Nitratrichtlinie und der Habitat- und Vogelschutzrichtlinie bei.
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- Steckbrief: Regenwasserbewirtschaftung im urbanen Raum
- Steckbrief: Revitalisierung kleiner Fließ- gewässer im Elbe-Einzugsgebiet nordwestlich von Hamburg
- Steckbrief: Klimapuffer in den Niederlanden – von Best-Practice-Beispielen, dem Klimawandel zu begegnen
- Steckbrief: Intelligente Pufferzonen – eine Lösung für den Wasser- und Phosphorrückhalt sowie die Stickstoffsenkung
- Steckbrief: Paludikultur – Wiedervernässung und Bewirtschaftung von degradierten Mooren
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