Das Aktionsbündnis „Stoppt den Ausverkauf von Weimars Grün“ unter maßgeblicher Beteiligung der GRÜNEN LIGA Weimar wurde mit dem Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur 2023 ausgezeichnet.
Das Bündnis hat maßgeblich dazu beigetragen, die Reprivatisierung und Bebauung einer Industriebrache zu verhindern, deren Renaturierung längst beschlossen war. Damit wurde der über Jahrhunderte entwickelte Hauptgrünzug Weimars zwischen Tiefurt und Belvedere bewahrt und die geplante Renaturierung der Auenlandschaft an der Ilm ermöglicht. Im Ergebnis wurde nicht nur eine wichtige Frischluftschneise Weimars erhalten, sondern auch ein herausragender Beitrag zur Anpassung des urbanen Raums an den Klimawandel geleistet. Das ehemalige EOW-Gelände grenzt an das Gartendenkmal „Park an der Ilm“ und liegt in der sogenannten Pufferzone des UNESCO-Weltkulturerbes zwischen dem Park an der Ilm und dem Schlosspark Belvedere.
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- Kategorie: Sonstiges
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Das Programm für die Tagung zu ungenutztem Wohnraum im "Einfamilienhaus" steht fest und kann hier heruntergeladen werden.
Es wird eine Live-Übertragung per YouTube stattfinden und die Möglichkeit geben, über einen Chat Fragen zu stellen. Lediglich die Workshops werden nicht online übertragen.
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- Kategorie: Wohnen
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Die GRÜNE LIGA appelliert gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus 50 Klima-, Umwelt-, Sozial-, Entwicklungs-, und Jugendverbänden an die Abgeordneten des Bundestages, das Bundes-Klimaschutzgesetz deutlich zu stärken. Das Klimaschutzgesetz steht kurz vor der zweiten Lesung. Wir rufen die Bundesregierung auf, sich für ein starkes Klimaschutzgesetz einzusetzen, das
1. Regierungen bei einer Zielüberschreitung umgehend zur Nachsteuerung bringt und bei Rechtsbrüchen effektive Sanktionsmechanismen bereithält,
2. auch bei mangelndem politischem Willen einzelner Ministerien dringend nötige zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen gewährleistet,
3. die verbindlichen Sektorziele beibehält, insbesondere mit Blick auf die EU-Lastenteilungsverordnung. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle Ministerien ihren fairen Beitrag leisten und Strafzahlungen in Milliardenhöhe vermieden werden.
Der komplette Verbändeappell der Klima-Allianz kann hier heruntergeladen werden:
Klimaschutzgesetz stärken statt schwächen – Klimaziele einhalten! (pdf 1,3 MB)
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- Kategorie: Sonstiges
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Wir fordern folgende Kernpunkte des Nature Restoration Law zu sichern:
- quantifizierbare, mit Fristen versehene und verbindliche Ziele für alle marinen und Landhabitate innerhalb und außerhalb der Natura2000 Kulisse zu vereinbaren,
- ein Verschlechterungsverbot für diese Ökosysteme zu sichern,
- die Wiederherstellung von landwirtschaftlich genutzten Lebensräumen vorzusehen, einschließlich der Wiedervernässung von Mooren,
- valide Indikatoren für Wälder aufzustellen,
- umsetzbare Ziele für die marine Umwelt zu vereinbaren, damit die gemeinsame EU-Fischereipolitik die Erholung der Meereslebensräume nicht länger blockiert,
- Öffentlichkeitsbeteiligung und Zugang zu rechtlichen Instanzen zu gewährleisten und
- das sofortige Inkrafttreten der EU-Verordnung vorzusehen.
Die gemeinsame Erklärung ist zu finden auf:
https://www.restorenature.eu/en/our-work-past-actions/trilogue-joint-restorenature-statement
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- Kategorie: Kampagnen
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DIE GRÜNE LIGA fordert von der Bundesregierung, sich diese Woche eindeutig gegen die Verlängerung des Pestizidwirkstoffs Glyphosat im Europäischen Rat auszusprechen. Sollte sich die FDP von den Lobbyisten der Pestizidindustrie überrumpeln lassen haben und Druck auf die Ampelkoalition ausüben, müsse Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) notfalls noch einmal ein „Machtwort“ sprechen, fordert Tomas Brückmann, Pestizidexperte des Umweltnetzwerkes GRÜNE LIGA.
„Glyphosat wird schon jetzt bereits fast überall gefunden: Im Urin der Menschen, im Wasser und in der Luft. Dort überall gehören Pestizide nicht hin! Das Totalherbizid ist wesentlich für das Artensterben in der Agrarlandschaft verantwortlich“, sagt Brückmann: „Glyphosat ist ein Wasserschadstoff und ebenso ein Antibiotikum. Wir desinfizieren fortwährend unsere Landschaft und vernichten wichtige Mikroorganismen. Die Kosten für die Umweltbelastung des preiswerten Pestizids trägt die Gesellschaft. Das ist nicht akzeptierbar“.
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- Kategorie: Pestizide
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Rund 80 Prozent der Wohngebäude in Deutschland sind „Einfamilienhäuser“. Diese werden jedoch zu ca. zwei Dritteln von lediglich ein bis zwei Personen bewohnt.
Die meisten Eigentümer*innen möchten in ihren Häusern alt werden. Die Häuser sind aber mitunter schlecht gedämmt oder nicht barrierefrei. Außerdem wünschen sich viele Menschen nach dem Auszug der Kinder wieder mehr Gesellschaft. Oft wird im Alter nur noch ein Teil des Hauses aktiv genutzt. Es stellt sich die Frage, was mit dem Haus passieren soll, damit es den Ansprüchen im Alter gerecht wird. In manchen Fällen ist vielleicht auch eine andere Wohnform passender. Wie können Gemeinden und lokale Initiativen bei dieser Entscheidungsfindung und der Umsetzung nachhaltiger Ideen unterstützen?
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- Kategorie: Wohnen
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