Einfamilienhaus-Transformation im Gespräch

Online-Vortrag und Vernetzungstreffen am 11. Juni 2026

Anstatt über Bewohner*innen von Einfamilienhäusern zu sprechen, sollten wir das Gespräch suchen. Wie dabei Veränderungen angestoßen werden können und welche weiteren Faktoren entscheidend sind, das zeigten zwei Masterarbeiten von Luisa Friedler (TU Berlin) und Till Wrase (TU Dortmund) beim letzten Vernetzungstreffen am 11. Juni 2026.

Anschließend fand jeweils ein kurzer Austausch mit Vertreterinnen der Beratungsstellen aus Freiburg und Göttingen statt. Dabei wurde u.a. thematisiert, dass die Zeit zwischen dem Auszug der Kinder und dem 70. Lebensjahr tendenziell gut geeignet sei, um die individuelle Wohnsituation zu verändern. Diese Personen stellen also die primäre Zielgruppe für Informations- und Beratungsangebote dar.

Die (ungeklärte) Vererbung von Wohneigentum bzw. die Frage, ob potenzielle Erb*innen das Haus überhaupt besitzen oder bewohnen möchten, blockiert Veränderungen häufig. Es wurde folglich empfohlen, solche Fragen möglichst frühzeitig zu thematisieren.

Im Anschluss fand das Treffen der Interkommunalen Vernetzung Wohnsuffizienz statt. Weitere Auskünfte zu der Vernetzungsrunde erteilt Arthur Haus, unser Referent für Wohnen, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.