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Bei der Neubewertung von Glyphosat wurden wissenschaftliche Beweise ignoriert

Screenshot 2022 06 10 131227Neuer Bericht offenbart: Beweise für den Zusammenhang zwischen Glyphosat und Krebs in laufender EU-Bewertung verworfen

[Brüssel/Hamburg, 8. Juni 2022] Wissenschaftliche Beweise für die krebserregende Wirkung von Glyphosat wurden bei der Bewertung des Wirkstoffs durch die zuständige europäische Fachbehörde nicht berücksichtigt. Zu diesem Schluss kommt ein heute veröffentlichter Bericht von HEAL (Health and Environment Alliance), der unter Mitwirkung von PAN Germany verfasst wurde. 

Die in dem Bericht aufgezeigten schwerwiegenden wissenschaftlichen Mängel und Verzerrungen bei der Auslegung von internationalen und EU-Standards stellen aus Sicht von HEAL und PAN Germany die Gültigkeit der behördlichen Glyphosat-Bewertung und die vorläufigen Schlussfolgerungen in Frage. Der Bericht warnt davor, dass die Nichtanerkennung des karzinogenen Potenzials von Glyphosat dem europäischen Kampf gegen Krebs zum Nachteil gereichen würde. 

Als die beauftragten Behörden von vier EU-Mitgliedstaaten im laufenden Wiedergenehmigungsverfahren mit der Neubewertung von Glyphosat begannen, hat HEAL, unterstützt von PAN Germany, die elf Krebsstudien an Ratten und Mäusen, die von den Pestizidunternehmen 2019 als Teil des Antragsdossiers eingereicht wurden, genau analysiert. Unterstützt von zwei Experten, wurde das Auftreten statistisch signifikant erhöhter Tumorinzidenzen in einer Häufigkeit ermittelt, die die Einstufung von Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend" durch die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) eindeutig unterstützt. Nach dem EU-Pestizidgesetz müssen Stoffe, die die Kriterien für die Einstufung als „vermutlich krebserregend beim Menschen“ (Kategorie 1B) erfüllen, vom EU-Markt genommen werden. [...]

Dennoch haben die behördliche Bewertungsgruppe für Glyphosat der EU-Mitgliedsländer (AGG) und der Ausschuss für Risikobewertung (RAC) der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) öffentlich erklärt, dass die Beweise, um Glyphosat als krebserregend einzustufen, nicht ausreichten. Alle Hinweise auf Ungereimtheiten in der Vorgehensweise der Behörden bei der Bewertung, die von HEAL zusammen mit unabhängigen Wissenschaftlern und anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen während der Diskussionen des RAC der ECHA vorgebracht wurden, wurden bisher ungerechtfertigt verworfen  [...]

Weiterlesen der gesamten Pressemitteilung[http://39du.r.mailjet.com/lnk/AUsAAFgFVEkAAchlv-wAAABbJYoAAAAAPRwAm6HaAAt5nABioIC4I_dB7ZZfTXCRYi3ScHIHxwALjkA/1/QtvlFbAk4BDODlk0dPKUhA/aHR0cHM6Ly9wYW4tZ2VybWFueS5vcmcvcGVzdGl6aWRlL25ldWVyLWJlcmljaHQtb2ZmZW5iYXJ0LWJld2Vpc2UtZnVlci1kZW4tenVzYW1tZW5oYW5nLXp3aXNjaGVuLWdseXBob3NhdC11bmQta3JlYnMtaW4tbGF1ZmVuZGVyLWV1LWJld2VydHVuZy12ZXJ3b3JmZW4v]

Download des HEAL-Report: "How the EU risks greenlighting a pesticide linked to cancer"[http://39du.r.mailjet.com/lnk/AUsAAFgFVEkAAchlv-wAAABbJYoAAAAAPRwAm6HaAAt5nABioIC4I_dB7ZZfTXCRYi3ScHIHxwALjkA/2/_WqMaxedcHmsLOf4czfeSA/aHR0cHM6Ly9wYW4tZ2VybWFueS5vcmcvZG93bmxvYWQvaGVhbC1yZXBvcnQtaG93LXRoZS1ldS1yaXNrcy1ncmVlbmxpZ2h0aW5nLWEtcGVzdGljaWRlLWxpbmtlZC10by1jYW5jZXIv]

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